Körperpflege

Adieu trockene Hände: die richtige Handpflege im Winter

Von Habib Yaman 23/01/2020
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Hände sind gewissermaßen unsere natürlichen Werkzeuge. Sie ziehen, drücken, kramen tippen – und sind somit tagtäglich quasi non stop in Aktion. Für das, was sie leisten, wir den Händen jedoch oft zu wenig Beachtung bei der Pflege geschenkt. 

séduction stellt in diesem Überblick die wichtigsten Pflege-Regeln für geschmeidige Hände zusammen. Eine Faustregel vorweg: eine Creme allein reicht nicht, auch Hände wollen gepeelt werden und werden dank einer Maske richtig weich.

Pflegt Haut Nägel und Nagelhaut intensiv und schützt vor Pigmentstörungen: „Intensive Hand Treatment“ von Sensai, 100 ml ca. 86 €

Pflanzenöle und natürliche Wachse beruhigen beanspruchte Haut: „Ultimate Strength Hand Salve“ von Kiehl’s, 150 ml ca. 23 €

Urea und Ceramide: Das Dreamteam für die Pflege beanspruchter Hände

Für die trockene Winterhaut eignen sich am besten Produkte mit natürlichen, fettenden Stoffen wie Oliven- oder Mandelöl, Sheabutter oder Bienenwachs. Bei besonders beanspruchten Händen empfiehlt sich eine Creme mit Urea, das die Feuchtigkeit in den oberen Hautschichten bindet und die Hände somit langanhaltend geschmeidig hält. Sehr effektiv ist eine Pflege, die Urea und Ceramide verbindet, da diese beiden Wirkstoffe gemeinsam die Barriere-Lipide reparieren. Bei diesen reichhaltigen Produkten sollte man jedoch darauf achten, dass sie nicht strak rückfettend sind, wenn man sie tagsüber verwendet. Da die Hände gleich nach dem Pflegen einsatzbereit sein müssen, greift man am besten zu schnell einziehenden Cremes oder auch leichten Lotions, die dennoch mit lipidreichen Inhaltsstoffen angereichert sein können. Bei diesen Produkten werden jedoch die Feuchtigkeitsdepots der Haut nicht langanhaltend genährt, deshalb gilt: über den Tag verteilt zwei bis drei Mal nachcremen. Aber nur nicht zu oft, denn Überpflegung kann auch schaden. Es zudem ratsam, eine Pflege mit Lichtschutz zu wählen, um die Hände vor UV-Strahlung zu schützen – natürlich auch im Winter.

Macht die Hände geschmeidig mit Himalaya-Kristallsalz, Jojoba-, Sonnenblumen- und Avocadoöl: „Manicare“ Peeling von La Biosthétique, 100 ml ca. 27 €

Kräftigt die Nägel mit Aprikosenkern- und Erdnussöl und beugt Entzündungen vor: „Neemöl Nagelöl“ von Dr. Hauschka, 18 ml ca. 15 €

Handpflege bedeutet auch Nagelpflege: Nagelöle beugen Schäden vor

Die Handpflege sollte immer den letzten Schritt der Skincare- und Schmink- Steps darstellen, denn die Inhaltsstoffe in den Handcremes könnten unter anderem Reizungen am Auge hervorrufen. Also: Erst fertig schminken und dann die Handcreme verwenden! Und im besten Fall, als allerletzten Schritt, die Nägel nicht vergessen. Denn auch diese müssen mit einer lipidreichen Pflege versorgt werden, damit die Nagelhaut geschmeidig bleibt. Hand- und Nagelbalsame vereint zwei Bedürfnisse in ein

em Produkt. Sie sind tendenziell reichhaltiger als Handlotions und deshalb für trockene Haut geeignet. Sie können dabei helfen, Nagelabsplitterungen vorzubeugen, und Rissen insbesondere im Übergang zwischen Haut und Nagel entgegenzuwirken. Wer seinen Nägeln eine Extra-Portion Pflege gönnen möchte, um sie zu stärken und die Nagelhaut intensiv zu pflegen, sollte am besten ein Nagelöl oder einen speziellen Balsam verwenden. Hierbei sind vor allem Sonnenblumen- und Aprikosenkernöl und Sanddornextrakte sehr wirksam.

Extrakte der Shitake-Pilze sind das Geheimnis für ihre regenerierende Wirkung: „Restoring Hand Mask“ von Koh, 30 ml ca. 25 €

Weiße Tonerde reinigt tiefenwirksam, Weißtee-Extrakt schützt vor freien Radikalen: „Soothing Moisture Mask“ von OPI, 236 ml ca. 30 €

Handpflege über Nacht mithilfe von Handschuhen einwirken lassen

Auch Handpeelings tragen zur Unterstützung der Aufnahmefähigkeit von Fetten und Feuchtigkeit in der Haut bei. Um ihre volle Pflegekraft zu entfalten, ist es ratsam, die Hände am Abend mit einem Scrub zu verwöhnen, am besten einmal pro Woche. Das Peeling hilft der Haut, sich von abgestorbenen Hautschuppen zu befreien und bereitet sie damit perfekt auf die reichhaltige Pflege vor, die sich die Hände für ihre Nachtruhe verdienen. Die Wirkstoffe können somit besser in die Haut eindringen. Im Allgemeinen eignet sich für die Nachpflege reichhaltigere Cremes, Balsame und auch Handmasken. Letztere trägt man nach dem Peeling großzügig auf die Hände auf und massiert sie gut ein. Danach zieht man am besten dünne Baumwollhandschuhe an, sodass die Pflege über Nacht einwirken kann. Auf eine schöne Überraschung am nächsten Morgen können Sie sich schon beim Zubettgehen freuen: Aus den Handschuhen kommen dann geschmeidige, weiche Hände hervor.

Credit: PR; istock

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