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Körperpflege

Die richtige Intimpflege – Darauf kommt es an

Von Online Redaktion 14/05/2021
Credit: Pexels
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Der Genitalbereich ist äußerst empfindlich und reagiert bereits auf kleinste Veränderungen im Hormonhaushalt, Schwankungen des Stresslevels oder auf ein Ungleichgewicht des pH-Wertes. Häufig beeinträchtigen aber auch die falsche Pflegeroutine oder das falsche Produkt die sensible Intimflora. Eine sanfte und regelmäßige Intimpflege schützt das empfindsame Mikrobiom und stärkt Gesundheit und Wohlbefinden.  

Wir sind die Meister der täglichen Skincare-Routine fürs Gesicht, doch wenn es um die richtige Intimhygiene geht, unterlaufen uns immer noch Fehler. Dabei erhöht ein gesunder Genitalbereich nicht nur das allgemeine Wohlbefinden, sondern beugt auch Krankheiten, wie beispielweise Infektionen, vor. Mit einigen Grundregeln können Sie jedoch die sensible Genitalflora schützen und stärken.  

Weniger ist mehr – auch in der Intimpflege

Der häufigste Fehler in der Intimpflege ist wohl, dass wir es mit Pflegeprodukten übertreiben. Zwar mag der Genitalbereich anspruchsvoll sein, dennoch gilt auch in der Intimhygiene das Weniger-ist-mehr-Prinzip. Denn die sanfte Reinigung der äußeren Intimregion mit lauwarmem Wasser ist völlig ausreichend. Zu häufiges Waschen oder Spülen mit herkömmlichen Seifen oder Duschgel kann den Säureschutzmantel der Haut sogar angreifen. Ist die natürliche Keimflora erst einmal gestört, gilt es sie schnellstmöglich wieder ins Gleichgewicht zu bringen, sonst haben schädliche Bakterien und Pilze ein leichtes Spiel.  

Das geeignete Produkt zur Intimpflege 

Wer dennoch nicht auf zusätzliche Reinigungsprodukte verzichten möchte, sollte auf spezielle Intimpflegeprodukte zurückgreifen, die auf den natürlichen pH-Wert abgestimmt sind. Denn normale Seifen oder Duschgels sind für die sensible Haut im Genitalbereich viel zu aggressiv und zerstören die natürliche Hautbarriere. Besser eignet sich eine pH-neutrale, unparfümierte Intimwaschlotion zur sanften Reinigung. Auch von Intimdeodorants oder –sprays ist abzuraten, da die enthaltenen Parfümstoffe Allergien und Reizungen hervorrufen können.  

Richtungsweisend 

Reinigen Sie nach dem Toilettengang Ihren Intimbereich immer von vorne nach hinten. So vermeiden Sie, dass schädliche Keime in die sensible Genitalflora eindringen und die natürliche Schutzbarriere zerstören.  

Baumwolle ist sexy

Unsere Haut braucht Luft zum Atmen, auch im Intimbereich. Für eine gesunde Genitalregion ist deshalb auch die Wahl der Unterwäsche entscheidend. Während synthetische Stoffe eher ungeeignet sind, unterstützt Baumwolle dank seiner luftdurchlässigen, atmungsaktiven und absorbierenden Eigenschaften einen gesunden Intimbereich. Außerdem gilt: die Unterwäsche muss täglich gewechselt werden.  

Auf Hilfsmittel verzichten 

Waschlappen und Schwämme bieten ideale Bedingungen für Keime. Deshalb sollten Sie nach Möglichkeit bei der Reinigung darauf verzichten. Ansonsten müssen Waschlappen und Schwamm nach einmaliger Benutzung bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.  

Intimpflege durch Probiotika 

Unterstützen Sie Ihre Intimzone mit natürlichen Milchsäurebakterien, die das Wachstum von schädlichen Keimen sowie Pilzen hemmen und das Mikrobiom des Genitalbereichs stärken. Ideal sind geprüfte Probiotika in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. 

Falsche Enthaarung 

Die Intimrasur gehört bei vielen Frauen und Männern inzwischen einfach zur Hygiene dazu. Allerdings kann die Rasur die Haut in dem sensiblen Bereich strapazieren. Deshalb sollten Sie eine Nassrasur immer einer trockenen vorziehen und dabei möglichst in Wuchsrichtung der Haare rasieren. Von Enthaarungscremes ist gänzlich abzuraten, da sie Reizungen und Allergien hervorrufen können. Im Anschluss an die Rasur kann eine spezielle, milde Pflegelotionen helfen, die gereizte Haut zu beruhigen. 

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