Körperpflege

Die wichtigsten Basics zum Thema Sonnenschutz

Von Pia Scheiblhuber 12/05/2020
Credit: Stocksy
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Sommer, Sonne, Sonnenschutz: Dieses unzertrennliche Trio bestimmt die wärmste Jahreszeit. Und stellt einen jedes Jahr vor die entscheidende Frage: Welcher Sonnenschutz ist ausreichend? Wieviel davon muss ich verwenden?

Ob Arme oder Beine, Gesicht oder Füße, Ohren oder Nase: Der Sonnencreme sollte kein Körperteil auskommen. Nur durch rechtzeitiges und regelmäßiges Eincremen kann man sich vor der auf Dauer schädlichen Sonneneinstrahlung schützen.

30 Minuten vor dem Sonnenbad eincremen

Eincremen ist das A und O. Ohne geht nicht. Denn die Eigenschutzzeit der Haut beträgt höchstens 20 Minuten. Ein ausgedehntes Sonnenvergnügen dauert auf Terrasse, Balkon oder im Park aber doch um einiges länger. Bereits 30 Minuten vor der Sonnenexposition sollte man sich eincremen. Wenn man in der Sonne ist, ist es nämlich bereits zu spät. Nur mit dieser Vorlaufzeit kann die Creme gut einziehen. Wichtig ist dabei keine der Sonne ausgesetzten Körperstellen zu vergessen: Auch Füße, Zehen, Nacken und Ohren brauchen Sonnenschutz. Greifen Sie am besten zu einer Sonnencreme mit LSF 30 oder LSF 50, je nach Hauttyp. In den Bergen sollte man sogar LSF 50 + verwenden, da dort die Sonneneinstrahlung noch intensiver ist: Die Strahlung nimmt pro 1000 Höhenmeter um circa 15 bis 20 Prozent zu.

Die Menge macht‘s  

Anders als bei vielen anderen Pflegeprodukten gilt bei der Sonnencreme: Je mehr desto besser, je öfter desto sicherer. Die ideale Menge beträgt einen Teelöffel für das Gesicht und eine ganze Handvoll für den Körper. Insgesamt sollten bis zu 50 ml, auf jeden Fall aber 30 ml Sonnencreme verwendet werden. Etwa alle zwei Stunden sollte nachgecremt werden, selbst wenn die Creme wasserfest ist oder man gar nicht im Wasser war. Denn auch durch Schweiß und die Reibung an Kleidung und Handtüchern wird nach und nach das Sonnenschutzprodukt abgetragen.

Creme, Öl oder Spray?

Das ist reine Typsache. Wer reichhaltige Texturen liebt, sollte zu einer Creme greifen. Bei besonders trockener Haut bietet sich ein Öl an. Wer zu fettiger Haut neigt, sollte sich am besten für ein Fluid oder ein leichtes Spray entscheiden. Sprays haben einen erfrischenden Effekt und sind sehr angenehm für zwischendurch.

Sonnenschutz für die Lippen

Die Lippenpartie ist eine der empfindlichsten überhaupt. Deshalb braucht sie auch im Hinblick auf den Sonnenschutz eine besondere Pflege. Um sehr trockene oder sogar von der Hitze und der UV-Strahlung aufgeplatzte Lippen zu vermeiden, sollte man unbedingt eine spezielle UV-Lippenpflege verwenden. Auch hier gibt es verschiedene Modelle mit unterschiedlichem LSF, angefangen bei LSF 15 bis hin zu LSF 50+. Bei Lippenpflegeprodukten sollte man drauf achten, dass sich keine der schädlichen Stoffe Ethylhexyl, Methoxycinnamate und Benzophenone-3 im Produkt befinden. Sie stehen im Verdacht, hormonell zu wirken.

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