Pollenallergie: Mit der richtigen Hautpflege Reizreaktionen lindern - séduction Magazin
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Körperpflege

Pollenallergie: Mit der richtigen Hautpflege Reizreaktionen lindern

Von Pia Scheiblhuber 03/05/2020
Credit: Stocksy
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Die Natur kleidet sich gerade in ihr schönstes, buntes Blütenkleid und lässt Frühlingsgefühle in uns knospen. Doch für viele bedeutet das Erblühen der Natur der Anfang eines saisonalen Leidens. Mit der richtigen Hautpflege kann der Allergie aber Einhalt geboten werden.

Bäume, Gräser und Getreide reichern die Luft gerade mit viel Blütenstaub an. Wenn die Pollen in den Organismus eindringen, können sie bei Atopikern geschwollene oder tränende Augen, Schnupfen oder gereizte juckende Haut hervorrufen. An der sogenannten saisonalen allergischen Rhinitis, auch Pollenallergie oder Heuschnupfen genannt, leidet fast ein Fünftel der Deutschen.

Pollen dringen auch über die Haut in den Organismus

Die weitläufige Meinung, dass Pollen über die Mund- und Nasenschleimhäute in den Körpergelangen, ist zwar richtig, aber nicht ganz vollständig: Denn Allergene können auch über die Haut in den Blutkreislauf gelangen. Das passiert vor allem dann, wenn der Säureschutzmantel gestört ist und somit kein natürlicher Schutz gegen Pollen besteht. Durch feine Risse in der Epidermis können die Allergene bis in tiefere Hautschichten gelangen. Dieser Prozess kann sich auch über die Haarfollikel vollziehen. Sobald die Pollen erst einmal im Körper sind, können sie dort die typischen Reaktionen auslösen.

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Die richtige Hautpflege: mild und ohne Emulgatoren

Das Pflegeziel einer pollengeplagten Haut ist es also, die Hautbarriere zu stabilisieren und dadurch die Überempfindlichkeit zu reduzieren. Vor allem trockene, rissige Hautpartien und Entzündungen sollten gut behandelt und vermieden werden, da sie viel Angriffsfläche beten. Eine Pflege, die auch bei Neurodermitis verwendet werden sind empfehlenswert. Juckreizlindernde Produkte sind aber nur eine kurzfristige Lösung. Eine spezielle Pflege für Allergiker sollte intensiv Feuchtigkeit spenden und darauf abzielen, die hauteigenen Enzyme zu schützen. Nur so kann auch die Hautbarriere nachhaltig geschützt werden. Die Rezepturen sollten besonders mild sein und am besten frei von Emulgatoren, da so die Haut geschmeidiger und widerstandsfähiger wird. Sogennante hyperallergene Gesichtspflegeprodukte können Abhilfe schaffen: Sie sind frei von reizenden und aggressiven Inhaltsstoffen wie Parabene oder Alkohol.

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Konsequente Pflege für nachhaltigen Selbstschutz

Zu häufiger Kontakt mit dem Wasser kann die Epidermis austrocknen und die Hautbarriere belasten. Auf häufiges Händewaschen kann man im Moment aber nicht verzichten: Deshalb verwenden Allergiker am besten immer ganz besonders hautverträgliche Seifen und Shampoos. Was nicht vergessen werden darf: Nicht nur in der Pollenflugzeit will die Haut gut gepflegt sein, denn eine intakte Hautbarriere muss konsequent und dauerhaft mit wohltuenden Wirkstoffen versorgt werden, um den Selbstschutz nachhaltig zu stärken

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