Körperpflege

Spot-Check: Daran erkennt man, ob ein Muttermal gefährlich ist

Von Katja Dreissigacker 07/04/2020
Credit: iStock
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Klein und unscheinbar wirken sie im ersten Moment, die kleinen braun bis schwarzen Pünktchen auf unserer Haut. Meist sind sie harmlos, doch leider nicht immer. Sie können auch bösartig werden und sich zu schwarzem Hautkrebs entwickeln. 

Viele Muttermale sind angeboren, andere entwickeln sich erst im Laufe des Lebens. Auch sie sind zum Teil genetisch bedingt, können aber auch durch UV-Licht getriggert werden. Entscheidend ist dabei vor allem die Zeit, die man als Kind oder Jugendlicher ungeschützt in der Sonne verbracht hat. Außerdem auch hormonelle Einflüsse, wie man sie als Frau zum Beispiel während der Schwangerschaft erlebt. Bleibt die Frage, wie man harmlose Muttermale von gefährlichen unterscheiden kann? Woran erkennt man schwarzen Hautkrebs? Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man nicht nur regelmäßig ein Screening beim Hautarzt machen lassen, sondern auch selbst nach den Flecken schauen. Verändern sich Größe, Form und Farbe besteht Handlungsbedarf.

Die ABCDE-Regel

Um mögliche Veränderungen beobachten zu können, wendet man zuhause die ABCDE-Regel an. Stellen Sie sich dazu ins Tageslicht und legen Sie einen Spiegel bereit, um auch nicht so gut zu sehende Hautstellen überprüfen zu können. Nicht vergessen sollte man den Zwischenraum von Fingern und Zehen, wie auch die Fußsohlen. Dann schaut man sich jeden Fleck genau an und untersucht ihn:

A für Asymmetrie: Ist der Fleck ungleichmäßig geformt, sprich nicht gleichmäßig rund, oval oder länglich? Oder erkennen sie, dass der Fleck seit ihrer letzten Untersuchung maßgeblich anders aussieht?

B für Begrenzung: Ist der Fleck verwaschen, gezackt, uneben oder hat raue Ränder?

C für Colour (Farbe): Ist der Fleck unterschiedlich gefärbt, vereint er hellere und dunklere Stellen? Oder trägt er Schattierungen von Rosa oder Grau, beziehungsweise hat schwarze Punkte?

D für Durchmesser: Ist der Durchmesser an der breitesten Stelle größer als fünf Millimeter?

E für Evolution: Hat sich der Fleck innerhalb der letzten drei Monate verändert?

Und abschließend: Juckt, schmerzt, nässt oder blutet das Muttermal?

Können Sie eine der Fragen mit Ja beantworten, sollten Sie das Muttermal von einem Hautarzt untersuchen lassen. Das muss noch nichts schlimmes heißen, aber falls doch, ist es wichtig, Hautkrebs in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen. Denn dann bestehen optimale Heilungschancen.

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