Behind the Scenes: Make-up Artist Benjamin Becher verrät Tricks für die perfekte Base - séduction Magazin
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Make Up und Schminktipps

Behind the Scenes: Make-up Artist Benjamin Becher verrät Tricks für die perfekte Base

Von Patrick Vogel 01/10/2021
Credit: Pexels
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Die Foundation soll am besten makellos, ohne Ränder und perfekt verblendet sein. Das gelingt aber leider nicht immer. Was man beim Auftragen der Base beachten sollte, erklärt Visagist Benjamin Becher.

Was sind die typischen Fehler in punkto Foundation?

Benjamin Becher: Für mich ist die Foundation einer der Hauptbestandteile des Looks. Ich sehe oft, dass entweder zu viel Produkt aufgetragen wird oder es nicht richtig verblendet ist. Es kann immer wieder passieren, dass die Base zu maskenhaft wirkt, durch zu viel Produkt oder die falsche Textur. Wird die Foundation nicht richtig in das Hautrelief eingearbeitet oder ist nicht geschmeidig genug, kann das gerade bei trockener Haut problematisch sein. Außerdem bitte immer drauf achten die Foundation auch zum Hals und Dekolleté hin auslaufen zu lassen bzw. zu verblenden.

Apropos Applikation – mit welchem Tool gelingt es am besten? Beauty Blender, Pinsel oder doch einfach mit den Fingern? 

Ich persönlich arbeite immer mit Fokus auf das Produkt. Wenn ich eine eher leichtere Foundation benutze, arbeite ich gerne mit einem soften Pinsel. Ab und zu darf der Look auch etwas intensiver sein, da benutze ich gerne einen feuchten Beautyblender und baue so eine höhere Deckkraft auf.

Viele haben damit zu kämpfen, dass die Foundation zu cakey wirkt. Wie kann man das umgehen? 

Davon habe ich schon so oft gehört. Das kann an zu wenig Hautpflege liegen. In regelmäßigen Abständen tut ein Peeling der Haut ganz gut, das vergessen leider die Meisten. Oft erlebe ich, dass die Gesichtshaut leider stiefmütterlich behandelt wird. Man sollte darauf achten, dass die Foundation nicht zu pudrig bzw. deckend ist, lieber die Intensität aufbauen und zu viel Fixierpuder vermeiden.

Auf TikTok sieht man immer wieder Insider-Tipps. Viele empfehlen etwa zum Setten der Augenpartie ein angefeuchtetes Schwämmchen, damit der Puder besser in die Haut dringt. Gibt es noch mehr Geheimtipps?

Klar. Ich benutze auch angefeuchtete Schwämmchen, vorher sprühe ich aber Fixierspray auf den Pinsel, um Produkte wie Concealer oder Cream Eyeshadows länger haltbar zu machen. Damit ich das Augenweiß zum Strahlen bringe, benutze ich in der unteren Wasserlinie einen nudefarbenen Kajal. Das öffnet die Augen und man sieht viel frischer aus.

Stichwort Layering: Was kommt als erstes, Concealer oder Foundation? Wie sieht es mit dem Schichten von Puder- und Flüssigtexturen aus? 

Ich starte immer mit der Augenpartie, damit ich ein Gefühl bekomme, wohin meine künstlerische Reise für das Make-up geht. Zuerst trage ich immer die Foundation auf und dann setze ich gezielt den Concealer. Kleine Unebenheiten lasse ich damit schnell verschwinden. Flüssigtexturen lassen sich ganz gut schichten. Beim Layering am besten in Steps arbeiten und dazwischen immer kurz warten, damit die Textur wirken kann. Danach kann man das Finish beliebig intensivieren. Aber niemals zu viel. Dasselbe gilt auch bei Puder, denn ein natürlicher Shine bewirkt wahre Wunder.

Zu welchen Produkten raten Sie? Gibt es eine universelle Foundation, die Sie für jeden Hauttyp empfehlen können?

Sehr gerne! In meinem Make-up-Kit kommt eine Base immer mit: die „Backstage Face & Body Foundation“ von Dior. Die handliche Form ist ideal, gerade für Personen wie mich, die viel reisen. Dazu kommt ihr angenehmer Geruch und das natürlich schöne Finish. Sie hat eine leichte bis mittlere Deckkraft, man kann sie gut layern und das Hautbild wird optimiert. Ein absolutes Must-have für den Alltag, für kreative und moderne Make-up-Looks.

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