Lidschatten richtig auftragen: So gelingt das Augen-Make-up - séduction Magazin
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Make Up und Schminktipps

Lidschatten richtig auftragen: So gelingt das Augen-Make-up

Von Pia Scheiblhuber 11/04/2020
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Eine Herausforderung, aber kein Hexenwerk – und mit der richtigen Methode sogar ganz einfach: Lidschatten auftragen kann ganz easy sein.

Erst richtig schön betonte Augen verleihen dem Blick Tiefe und einen Hauch Dramatik. Wie Sie beim Auftragen des Lidschattens am besten vorgehen und welcher Eyeshadow-Typ welche Vorzüge hat, erfahren Sie in diesem Lidschatten-Guide. Und zum Schluss stellen wir Ihnen einen ganz besonders einfachen aber umso effektvolleren Trick vor…

Tragen Sie den Lidschatten in fünf Schritten auf

Der wohl wichtigste Teil der gesamten Schmink-Prozedur: die Grundierung auftragen. Es ist sehr wichtig, einen Lidschatten-Primer oder einen Concealer auf das Lid bis hin zur Augenbraue aufzutragen und anschließend mit transparentem Puder zu fixieren. Somit setzt sich der Lidschatten später nicht in den Lidfältchen ab und hält insgesamt besser und länger.

  • Der wohl wichtigste Teil der gesamten Schmink-Prozedur: die Grundierung auftragen. Es ist sehr wichtig, einen Lidschatten-Primer oder einen Concealer auf das Lid bis hin zur Augenbraue aufzutragen und anschließend mit transparentem Puder zu fixieren. Somit setzt sich der Lidschatten später nicht in den Lidfältchen ab und hält insgesamt besser und länger.
  • Wählen Sie zwei Lidschattennuancen, die Sie kombinieren möchten. Für ein dezentes, edles Augen-Make-up sollte man hierbei in derselben Farbfamilie bleiben. Den dunkleren der beiden Töne trägt man in die Lidfalte auf. Bewegen Sie hierzu den Pinsel so lange in der Lidfalte hin und her, bis die dunkle Schattierung die gewünschte Farbintensität erreicht hat und natürlich wirkt.
  • Danach greifen Sie zum helleren Lidschattenton, der nun auf das bewegliche Lid aufgetragen wird und damit den Grundton des Lidschatten-Looks vorgibt.
  • Anschließend kann der dunklere Farbton – oder ein weiterer, dunklerer Farbton derselben Farbfamilie – am äußeren Augenwinkel appliziert und anschließend sanft mit dem helleren Ton verblendet werden. Dies funktioniert am besten mit einem speziellen, weichen, buschigen Blender-Pinsel.
  • Um dem Blick mehr Tiefe zu verleihen, kann der dunklere Lidschatten auch am unteren Augenlid aufgetragen werden; am besten mit einem sehr schmalen Pinsel, der eine feine Linie vom inneren zum äußeren Augenwinkel zieht.

Faustregel: Mehr als drei Farbnuancen sollten nicht zum Einsatz kommen, sonst wirkt der Look nicht mehr natürlich.

Puder-, Creme- oder Liquid-Eyeshadow?

Die Wahl des Lidschattens hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Einige grundlegende Eigenschaften der unterschiedlichen Typen können bei der Entscheidung aber hilfreich sein. So ist der klassische Puderlidschatten einfach handzuhaben, da sich verschiedene Farbnuancen leicht vermischen und verblenden lassen. Er hält jedoch im Schnitt nicht so lange wie die anderen Eyeshadow-Alternativen und kann in dem Döschen oder der Palette schnell bröckeln, vor allem, wenn man ihn in der Handtasche mit sich nimmt. Cremelidschatten zaubert sofort eine intensivere Farbe aufs Lid und kann auch mit den Fingern aufgetragen werden. Allerdings setzt er sich leichter in der Lidfalte ab, ebenso wie flüssiger Lidschatten. Letzterer hat aber den Vorteil, dass er sich sehr leicht und unkompliziert auftragen lässt und dafür sorgt, dass die empfindliche Augenpartie nicht so schnell austrocknet. Allerdings muss man auf das Vermischen unterschiedlicher Farben beim Liquid-Eyeshadow verzichten.

Lipgloss als Geheimtipp

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Probieren Sie doch mal, einen durchsichtigen Gloss zum Abschluss über den Lidschatten aufzutragen. Dies bietet sich vor allem dann an, wenn man Puderlidschatten verwendet hat. Dieser Wet-Look verleiht dem Augen-Make-up einen tollen, frischen Look. Denken Sie aber daran, dass sich die Lidschattenfarbe durch das Hinzufügen der flüssigen Textur intensiviert.

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