Make Up und Schminktipps

Primer: Was der Beauty-Helfer leistet

Von Redaktion 30/06/2020
Credit: Adobe Stock
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Nach dem Auftragen sitzt das Make-up noch perfekt, aber im Laufe des Tages glänzt die Haut, kleine Unreinheiten schimmern durch und vergrößerte Poren machen sich bemerkbar. Die Wunderwaffe für ein langanhaltendes Make-up sind Primer.  

Aber wie genau funktioniert der Primer eigentlich und was gilt es zu beachten? séduction hat alle wichtigen Infos auf einen Blick. 

Die Vorteile von Primer

Primer leitet sich vom englischen Verb „to prime“ ab und heißt übersetzt grundieren. Genau das tut der Primer auch. Er schafft eine Grundlage für die Foundation und gleicht kleine „Makel“ aus, sodass das Make-up länger hält und der Teint frischer aussieht. Nach der Tagespflege wird eine erbsengroße Menge aufgetragen, entweder mit einem flachen Foundation-Pinsel oder den Fingerspitzen. Der Primer legt sich wie ein dünner Schleier auf die Hautoberfläche und verkleinert optisch die Poren. Somit erscheint das Hautbild geglättet.

Welcher Primer für welchen Hauttyp?

Primer gibt es für die verschiedensten Ansprüche. Während sehr trockene Hauttypen eher zu einem Öl-Primer greifen sollten, ist für ölige Haut ein mattierender Primer die bessere Wahl. Spezielle Anti-Aging Grundierungen füllen kleine Fältchen auf und schaffen eine glatte Oberfläche. Primer, die Schimmerpartikel enthalten sorgen für einen schönen Glow. Neben den transparenten Primern gibt es aber auch welche, mit farbkorrigierenden Eigenschaften. Grün beispielsweise ist für sensible Haut geeignet, die leicht zu Rötungen neigt. Rosafarbene Primer helfen fahler Haut und nehmen den Grauschleier weg. Gelbliche Primer gleichen dunkle Augenschatten aus. 

Silikonhaltige vs. wasserbasierte Primer

Genauso wie in vielen anderen Kosmetikprodukten, sind auch sehr viele Primer mit Silikonen angereichert. Diese sorgen für den besagten Weichzeichner-Look. Dass Silikone aber nicht sehr gesund sind, ist vielen bekannt. Wer also auf sie verzichten will, der greift zu wasserbasierten Primern. Besonders für problematische und unreine Haut könnte das durchaus ein Vorteil sein, da die Silikone die Haut regelrecht abdichten und die Poren komplett verstopft können, was wiederum zu mehr Unreinheiten führen kann. 

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