Vintage-Feeling: Rasierhobel und Co.
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Bartpflege

Vintage-Feeling: Rasierhobel und Co.

Von Patrick Vogel 24/10/2020
Credit: Stocksy
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Wer bei der Nassrasur bisher zum Einwegrasierer greift, kennt das Spiel: Regelmäßig müssen in der Drogerie neue Klingen gekauft werden und der Verpackungsmüll, den man im Laufe der Zeit anhäuft, ist auch nicht gerade umweltfreundlich. Eine nachhaltigere Alternative sind Rasierhobel.

Die tägliche Rasur als Mann kann ein angenehmes Grooming-Erlebnis sein oder ein Reizfaktor für sensible Haut. Stumpfe, nicht gereinigte Klingen, steigern das Risiko für Rasurbrand und können schlimmstenfalls Haare ausreisen, zu kleinen Schnittverletzungen beitragen oder Entzündungen und Unreinheiten begünstigen. Wie Sie negative Begleiterscheinungen, wie Irritationen und eingewachsene Barthaare, bei der Rasur minimieren, erfahren Sie hier. Mit einem Einwegrasierer sind diese Folgen aber praktisch vorprogrammiert, ein Wechsel zu klassischen Rasurtools kann Abhilfe schaffen.

Wie beim Barbier

Für viele Männer ist der Termin beim Barbier etwas ganz besonderes: Es ist ein Moment der Ruhe, wenn das feuchtwarme Handtuch auf das Gesicht gelegt wird, um Haut und Bart auf die anstehende Rasur vorzubereiten. Gleichmäßig wird daraufhin mit dem Rasierpinsel die Shaving Soap verteilt, bevor dann zu Rasierhobel und -messer gegriffen wird. Die klassischen Werkzeuge eines Barbiers erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Das Vintage-Feeling mit Wellnessfaktor aus dem Salon möchten viele Männer aber auch Zuhause erleben. Ein Trend, auf den der Markt reagiert.

Was ist ein Rasierhobel ?

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts kam in England der erste Rasierhobel für Männer heraus. Die Weiterentwicklung des klassischen Rasiermessers besteht aus einem Grifftsück und einem Kopf, in dem die Klinge eingesetzt wird. Dank unterschiedlicher Griffstücke und Köpfe können Rasierhobel in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Ein Drehmechanismus am Griff öffnet den Verschluss für die Klinge: Ein Anfänger in Sachen Hobelrasur greift am besten zu einem Butterfly-Verschluss. Hier klappt der Kopf des Hobels auf und die Klinge kann rausgenommen werden. Bei anderen Verschluss-Varianten löst sich der komplette Kopf oder beide Elemente können auseinandergenommen werden. Im Kopf selbst ist ein sogenannter Kamm eingelassen, der die Haut vor der Klinge schützt. Dieser kann offen oder geschlossen sein. Anfänger sollten zu einem geschlossenen Kamm greifen, weil dieser besser vor Verletzungen schützt. Schließlich liegt nur ein kleiner Teil der Klinge frei. Mit einem offenen Kamm ist die Rasur zwar präziser, aber das Verletzungsrisiko auch höher.

Nostalgisch und nachhaltig

Der Wechsel zu klassischen Rasurtools bringt einige Vorteile für den Endverbraucher mit sich: Rasierhobel können für die Enthaarung am ganzen Körper verwendet werden und liefern ein gleichmäßigeres Ergebnis als ein herkömmlicher Systemrasierer. Die Anschaffung eines Hobels mag zwar teurer sein, aber stellt auf lange Sicht eine Ersparnis dar. Viele Männer möchten heutzutage aber wegen Ihrem Umweltbewusstsein umswitchen. In der Vergangenheit haben zwar Einwegrasierer, aufgrund billigerer Produktionskosten, Rasierhobel und Co. verdrängt, aber das Blatt scheint sich jetzt wieder zu wenden. Auch Männern ist Nachhaltigkeit und Produktdesign wichtig; und in beiden Disziplinen kann ein Einwegrasierer nicht mithalten.

Wer lieber elektronische Trimmer bevorzugt findet mittlerweile auch eine große Auswahl an Geräten im Vintage-Look. Nostalgie scheint wohl in der Trend in Sachen Grooming zu sein.

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