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MEN BEAUTY

Beauty-Zeitreise: Der Mann der 20er

Von Online Redaktion 28/05/2021
Credit: Pexels
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Die Goldenen Zwanziger sind geprägt von Zuversicht und Lebensfreude. Man tanzt und feiert ausgelassen, trägt extravagante Mode und genießt die Freuden des Lebens. séduction begibt sich mit Ihnen auf eine modische Zeitreise in die Männerwelt der 20er Jahre. 

Die 20er: Modebewusst und edel

Während der Anzug heutzutage eher für eine gewisse Formalität steht, gehörte das edle Kleidungsstück in den 20er-Jahren praktisch zum Alltag. Der sogenannte Stresemann-Anzug, benannt nach dem deutschen Außenminister Gustav Stresemann, galt als die konventionelle Tagesbekleidung für die Männer der Zwanziger und löste den bis dato amtierenden Cutaway Anzug ab. Der Stresemann bestand traditionellerweise aus einem schwarzen Jackett, einer grauen Weste und einer grauen, gestreiften Hose. Dazu kombinierte man üblicherweise eine schwarze oder graue Krawatte sowie schwarze Schuhe. Auf dem Kopf trug Mann entweder den gefilzten Homburg-Hut mit hochgezogener, eingefasster Krempe oder eine sportlich lässige Schirmmütze. Der Streseman taugte jedoch lediglich als reiner Gesellschaftsanzug und wurde nachts gegen den feinen Smoking eingetauscht. Die festliche Abendgarderobe wurde mit seiner charakteristischen Fliege und dem breiten Kummerbund zum wichtigsten Kleidungsstück der 20er-Jahre.   

Strenger Scheitel

 Leonardo DiCaprio macht es vor und führt uns in „The Great Gatsby” die zeitlose Eleganz der Männerfrisuren der 20er-Jahre vor Augen. Gepflegtes Kurzhaar mit akkuratem Seitenscheitel war prägend für die zeitgenössische Etikette der Twenties. Immer streng nach hinten gekämmt und dank reichlich Pomade mit einem seidigen, matten Glanz versehen. Zwar ist Pomade vergleichbar mit heutigen Haargelen, allerdings bestehen moderne Produkte meist hauptsächlich aus Wasser und Alkohol, die das Haar langfristig angreifen und austrocknen. Pomade hingegen enthält pflegende Öle und Wachse, die der Haarstruktur Feuchtigkeit spenden und sie geschmeidig halten. Deshalb sollte Pomade damals wie heute zur unverzichtbaren Grundausstattung des gepflegten Mannes zählen. 

Ein Blick in die Beauty Bag der 20er

Ebenfalls im Necessaire des geschäftigen Twenties-Mannes zu finden sind Kamm und Brillantine. Da Hüte zur alltäglichen Mode gehörten, konnte das penibel gescheitelte Deckhaar schnell mal aus der Form geraten. Damit nach Abnehmen des Hutes weiterhin jedes Haar an Ort und Stelle blieb, trug der modebewusste Gentleman immer einen Kamm bei sich. In Kombination mit ein paar Tropfen Brillantine, ein flüssiges Haarpflegeprodukt auf Öl-Basis, konnte man den Seitenscheitel im Handumdrehen wieder richten.  

Rasieren ist Pflicht

Nicht nur das Haar auf den Köpfen trug man in den 20ern kürzer, auch der Vollbart musste einen radikalen Schnitt erfahren. Gepflegte Schnurr- oder Kinnbärte galten als Maß aller Dinge, aber auch der komplett haarlose Look wurde zusehends populärer.  

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