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Haarpflege Männer

Haarausfall bei Männern: Das können Sie tun

Von Patrick Vogel 14/08/2020
Credit: Gorunway
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Die meisten Männer sehen sich in Ihrem Leben früher oder später mit lichter werdendem Haar konfrontiert. Aber nicht jeder Mann ist dazu bereit sich von seinen Haaren zu verabschieden. Wir informieren über Haarausfall bei Männern.

Haarausfall bei Männern ist oft noch ein Tabu – mit zunehmendem Alter wird das Thema aber immer präsenter. Je nach Veranlagung können sich erste Anzeichen schon im Teenageralter zeigen. Es ist zwar normal, dass wir im Laufe des Lebens Haare verlieren und diese ausdünnen, aber tatsächlich kann Haarausfall auch eine Begleiterscheinung anderer Umstände sein.

Das sind die Ursachen

Haarausfall kann von den verschiedensten Faktoren ausgelöst werden: Schilddrüsenprobleme, Eisenmangel, Stress oder ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt gehören zu den häufigsten Gründen. Genauso können aber auch eine unausgeglichene Ernährung, Medikamente oder Umweltfaktoren dazu beitragen, dass sich unsere Haartextur verändert.

Haarausfall vs. männliche Musterkahlheit

Wichtig ist es zu erkennen unter welcher Art von Haarausfall Sie leiden. Bei „normalem“ Haarausfall verlieren Sie die Haare an der Kopfhaut oder sie brechen ab. Falls Sie nach einer Dusche plötzlich mehr Haare als sonst im Abfluss finden, ist das erstmal kein Grund zur Panik. Haarausfall bedeutet nämlich nicht gleich, dass Sie kahl werden. Es kann auch ein temporäres Symptom sein. Dagegen ist männliche Musterkahlheit genetisch bedingt und manifestiert sich in den unterschiedlichsten Formen. Üblicherweise tritt der Haarausfall in einem Muster auf: Vom Haaransatz bei den Schläfen bis zur Kopfmitte. Die drastischste Form von Haarausfall ist aber Alopecia – eine Autoimmunkrankheit, bei der alle Haare auf dem Körper ausfallen können. Bei allen oben genannten Fällen gilt Arzt aufsuchen und beraten lassen.

Folgen von Haarausfall

Der Einfluss auf die Psyche ist nämlich nicht zu unterschätzen. Selbstzweifel und Unsicherheit können letztlich soweit gehen, dass viele Männer soziale Interaktionen vermeiden und sich zurückziehen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bei dünner werdendem Haar und Haarausfall, der nicht genetisch bedingt ist, können Sie versuchen mit Produkten entgegenzuwirken. Auch eine Veränderung Ihrer Haircare kann erfolgsversprechend sein. Wechseln Sie nicht zu oft zwischen verschiedenen Shampoos und Conditionern. Regelmäßige Kopfmassagen können das Haarwachstum anregen, genauso wie Koffein-Tinkturen oder Kokosnussöl. Die wissenschaftliche Grundlage dafür ist allerdings ausbaufähig. Für Extremfälle kommt ein PRP-Treatment in Frage, bei dem Eigenblut in die betroffenen Stellen injiziert wird, oder eine Haartransplantation.

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