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Hautpflege Männer

Frostschutz: Die perfekte Winterpflege für Männer

Von Patrick Vogel 27/12/2020
Credit: Sandro Baebler (Trunk Archive)

Um anspruchsvolle Männerhaut im Winter zu unterstützen, sollte die Grooming-Routine der kalten Jahreszeit entsprechend aufgestellt sein.

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So schützen Sie Ihre Haut optimal vor den harschen Einflüssen des Winterwetters. Wir stellen die perfekte Winterpflege für Männer vor.

Die Haut ist das größte Sinnesorgan des Menschen. Ein schützender Fettfilm, produziert von den Talgdrüsen, bewahrt diese vor Schäden durch Umwelteinflüsse. Doch wenn die Temperaturen sinken, wird die hauteigene Barriere porös. Der daraus resultierende Feuchtigkeitsverlust führt zu Irritationen, rissigen Stellen und Juckreiz. Winterekzeme entstehen hauptsächlich an ungeschützten Hautpartien, vor allem im Gesicht und an den Händen. Glücklicherweise kann mit der richtigen Pflege und den passenden Inhaltsstoffen vorbeugend eingegriffen werden.

In der Regel ist die Haut von Männern zwar robuster als Frauenhaut, das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht, dass sie weniger pflegebedürftig ist. Neben einer sich ständig verändernden Witterung sorgt besonders eine regelmäßige Rasur bei Männern für ein gesteigertes Irritationsrisiko. Auch die Reibung durch einen Kragen oder Schal kann Reizungen verursachen. Hier helfen Skin Soother: Das kühlende Gel einer Aloe Vera stoppt Juckreiz, Extrakte der Ringelblume sind entzündungshemmend und kurbeln den natürlichen Regenerationsprozess der Haut an, und Jojobaöl wirkt antibakteriell und hydratisierend.

Die Produkttexturen müssen reichhaltig sein; statt leichter Fluids und Gels für das Gesicht lieber einen fetthaltigen Moisturizer verwenden. Bei der Dosierung besser auf Sparsamkeit setzen, besonders bei öliger Haut. Eine haselnussgroße Portion reicht zunächst aus, nachgecremt werden kann dann immer noch. Zu viel Produkt wird von der Haut nämlich nur schwer absorbiert und kann Unreinheiten begünstigen. Eine Creme auf einer Wasser-in-Öl-Basis ist der perfekte Begleiter für die Wintermonate. Für eine Minimierung des Feuchtigkeitsverlusts in dieser Zeit ist der Wirkstoff Urea perfekt. Als „Moisture Agent“ verbessert der Harnstoff das Wasserbindevermögen, indem Feuchtigkeit aus der Luft angezogen wird. Auch Hyaluronsäure und Glycerin sorgen für eine langanhaltende Hydration und arbeiten Hautrissen entgegen.

Gleichermaßen sollten auch die Lippen gepflegt werden. Hier ist die Haut sehr empfindlich, weil weder Talgdrüsen noch eine Hornschicht vorhanden sind. Gerade an den Mundwinkeln können trockene Stellen schmerzen. Empfehlenswert ist eine Pflege, die Sheabutter oder Bienenwachs enthält. Zusätzlich wird wegen der fehlenden Pigmentzellen ein UV-Schutz benötigt. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch der Haut um die Lippen. Beim täglichen Shaving, vor allem bei einer Nassrasur, wird die Haut gereizt. Obendrein sorgen Kälte und Frost für eine weitere Sensibilisierung und für dickere Barthaare. Wenn möglich, sollte die morgendliche Rasur lieber auf den Abend verlegt werden, sodass die Haut über Nacht genug Zeit hat, sich zu regenerieren. In Sachen Shaving Cream lautet das Stichwort: „Fragrance-free“. Olfaktorisch mag ein bisschen Moschus in der Rasiercreme vielleicht die Sinne verwöhnen, doch nach Nickel gehören Duftstoffe zu den zweithäufigsten Auslösern einer Kontaktallergie. Nicht zu unterschätzen ist außerdem die Qualität der verwendeten Rasierklingen. Je schärfer diese sind, desto geringer ist das Risiko, sich Härchen auszureißen oder sich zu schneiden.

Aus Bequemlichkeit schwören wir beim Grooming auf bewährte Staples. Allerdings gibt es keine Ganzjahreslösung zur Vorbeugung von Irritationen. In sich reinhorchen, die Bedürfnisse der eigenen Haut erkennen und der Aufbau eines individualisierten Skincare-Regiments sind die Stützpfeiler einer optimalen Pflege.

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