Die Netflixserie „(un)gesund“ reflektiert Wellness-Trends kritisch -
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Die Netflixserie „(un)gesund“ reflektiert Wellness-Trends kritisch

Von Patrick Vogel 20/10/2020
Credit: iStock
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Was man unter Selfcare versteht, kann eine sehr persönliche Angelegenheit sein. Die sechsteilige Dokuserie „(un)gesund“ auf Netflix nimmt die neuesten Wellness-Trends genauer unter die Lupe.

Der Stich einer Biene ist schmerzhaft. Eigentlich ist es kaum vorstellbar, sich das Insektengift freiwillig zu injizieren. Als Wellness-Anwendung zweckentfremdet erhofft man sich von dem Toxin aber, schönere Haut und Hilfe bei Entzündungen und Narben. Sich absichtlich von einer Biene stechen zu lassen, kann aber weitreichende Folgen haben und entgegensetzt der versprochenen Wirkung Entzündungen auslösen, statt diese zu lindern.

Jeden Trend mitmachen?

Das Geschäft mit Wellness ist lukrativ. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass tagtäglich neue Treatments angeboten werden über das sich das Herz jedes Wellness-Fans freut. Oftmals fehlt uns aber der kritische Blick für potentielle Risiken. „(un)gesund“ versucht uns aufzuzeigen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt und schafft Bewusstsein für die Gefahren, die wir unserem Körper für das Versprechen von Gesundheit, Heilung und Schönheit aussetzen.

Thematisiert werden in der Doku unter anderem ätherische Öle, bis hin zu Muttermilch als Muskelaufbaumittel und die oben beschriebenen Bienenstichtherapien. Was wir aus den Folgen mitgenommen haben: Nicht jeder Trend ist einen Selbsttest wert, aber überzeugen Sie sich doch einfach selbst.

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