Frankfurter Buchmesse: Buchtipps im Herbst - séduction Magazin
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Kultur zur Frankfurter Buchmesse: Unsere 3 Buchtipps für den Herbst

Von Kathrin Buschauer 22/10/2022
Credit: unsplash
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Vom 19. bis zum 23. Oktober findet die 74. Frankfurter Buchmesse auf dem Messegelände Frankfurt statt. Wir stellen Ihnen passend zur Frankfurter Buchmesse drei mitreißende Buchtipps vor, die Sie garantiert nicht mehr aus der Hand legen wollen.  

„Einsame Nacht“ von Charlotte Link 

Die erfolgreiche deutsche Bestsellerautorin Charlotte Link lässt ihre Leser im vierten Fall der erfolgreichen Ermittlerin Kate Linville in die eisigen Winter-Landschaften Englands eintauchen: 

„Mitten in den einsamen North York Moors fährt eine junge Frau allein in ihrem Wagen durch eine kalte Dezembernacht. Am nächsten Morgen findet man sie ermordet auf, in ihrem Auto, das fast zugeschneit auf einem Feldweg steht. Es gibt eine Zeugin, die beobachtet hat, dass ein Mann unterwegs bei ihr einstieg. Ihr Freund? Ein Fremder? Ihr Mörder? 
Kate Linville beginnt mit ihren Ermittlungen und ist schnell auf einer Spur, die in die Vergangenheit führt, zu einem Cold Case, in dem Caleb Hale damals ermittelt hat und der nie gelöst werden konnte…“ 

Ein mitreißender Kriminalroman, der von der ersten Seite an fesselt. 

„Blutbuch“ von Kim de l’Horizon 

Kim de l’Horizon ist für seinen teils autobiografisch, teils fiktionalen Debütroman „Blutbuch“ mit dem renommierten Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. Der Roman konnte sich erfolgreich gegen insgesamt 233 von der Jury gesichtete Buchtitel durchsetzen. Kim de l’Horizon identifiziert sich selbst weder eindeutig als Mann noch als Frau, sondern als nonbinär. Dieses Thema prägt auf poetische Weise auch sein erstes Buch: 

„Erzählfigur Kim identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Aufgewachsen in einem schäbigen Schweizer Vorort, lebt sie mittlerweile in Zürich, ist den engen Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nonbinären Körper und in der eigenen Sexualität wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. (…)“ 

„Nebenan“ von Kristine Bilkau 

Für ihren Debütroman „Die Glücklichen“ bekam die Hamburger Autorin Kristine Bilkau bereits viel Lob. Ihr mittlerweile dritter Roman „Nebenan“ stand nun sogar ganz oben auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.  

„Ein kleiner Ort am Nord-Ostsee-Kanal, zwischen Natur, Kreisstadt und Industrie, kurz nach dem Jahreswechsel. Mitten aus dem Alltag heraus verschwindet eine Familie spurlos. Das verlassene Haus wird zum gedanklichen Zentrum der Nachbarn: Julia, Ende dreißig, die sich vergeblich ein Kind wünscht, die mit ihrem Freund erst vor Kurzem aus der Großstadt hergezogen ist und einen kleinen Keramikladen mit Online-Shop betreibt. Astrid, Anfang sechzig, die seit Jahrzehnten eine Praxis in der nahen Kreisstadt führt und sich um die alt gewordene Tante sorgt. Und dann ist da das mysteriöse Kind, das im Garten der verschwundenen Familie auftaucht.“ 

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