Sind virtuelle Beauty-Lancierungen die Zukunft? - séduction Magazin
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Sind virtuelle Beauty-Lancierungen die Zukunft?

Von Patrick Vogel 07/11/2020
Credit: Stocksy
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COVID-19 hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Marketingmaßnahmen in Sachen Beauty und Fashion momentan ein bisschen anders laufen. In einem engen Raum in einer Pressekonferenz mit unzähligen anderen Journalisten zu sein ist momentan undenkbar – die Alternative sind virtuelle Beauty-Lancierungen. Eine Pressekonferenz im Videoformat ist dabei die wohl langweiligste Lösung, glücklicherweise beweisen viele Brands aber Kreativität: Um neue junge Zielgruppen zu erreichen, setzen Louis Vuitton, Gucci, Tatcha und Co. auf Games.

Bereits 2019 haben Marken sich vereinzelt herangetastet. Gucci hat in der markeneigenen App eine Arcade-Funktion eingebaut, bei denen User Badges sammeln konnten, Burberry hat mit B Bounce gleich ein eigenes Online Game herausgebracht. Benefit hat Gamern auf YouTube ein Makeover verpasst und diese in ihre Lieblingsfiguren verwandelt. Noch einen Schritt weiter ging Mac, die eine Lippenstift-Kollektion in Zusammenarbeit mit dem Game „Honor of Kings“ rausbrachten. Zuletzt sind in diesem Jahr auch Tatcha und Estée Lauder auf den Zug aufgesprungen. Zur Lancierung vom „Advanced Night Repair Synchronized Multi-Recovery Complex“ hat Estée Lauder mit „THE ANRCADE“ eine mobile Gamesite gelauncht, mit der Kunden das Produkt spielerisch kennenlernen. Gleichzeitig können Mini-Games gespielt werden, die an das Produkt und dessen Wirkung angelehnt sind.

Dagegen hat Tatcha zur Lancierung von ihrem „Rice Wash Cleanser“ eine eigene Insel in dem Spiel „Animal Crossing: New Horizons“ errichtet, die von Kunden mit ihren digitalen Avataren besucht werden konnte. Virtuelle Beauty-Lancierungen erreichen und begeistern auf einer persönlichen Ebene; uns auch.