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Körperpflege

Für die Haut und den Planeten: Waterless Beauty

Von Redaktion 16/09/2020
Credit: Stocksy
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Die Clean Beauty-Bewegung hat den Denkanstoß gegeben: Verbraucher und Produzenten suchen immer intensiver nach nachhaltigen Kosmetikalternativen. Dabei steht im Fokus, haut- und umweltschädigende Komponenten aus den Inhaltsstofflisten der Beautyprodukte zu verbannen. Darunter auch Wasser. 

Waterless Beauty ist ein in Asien entstandener Trend, der sich bald zur Zukunft der Beautyindustrie entwickeln könnte. 

Wasser Hauptinhaltsstoff von vielen Beautyprodukten

Wasser ist der Hauptinhaltsstoff vieler Beautyprodukte. Eine Flasche Shampoo enthält im Durchschnitt 70 bis 80 Prozent Wasser und auch bei Cleansern, Körpermilch und Creams ist „Aqua“ ganz oben auf der Liste der Inhaltsstoffe aufgeführt. Warum? Weil es ein kostengünstiger Füllstoff ist und häufig als Lösungsmittel verwendet wird. Dabei ist Wasser absolut wirkungslos.

Mehr Pflege mit Waterless Beauty

Besteht ein Produkt zu siebzig Prozent aus wirkungslosem Wasser, bedeutet dies, dass nur zu 30 Prozent Wirkstoffe enthalten sind, die Haut und Haar Gutes tun. Ersetzt man Wasser durch pflegende Inhaltsstoffe, kann aus 70 Prozent Wasser und 30 Prozent Pflege schnell 100 Prozent Pflege werden.

Weniger schädliche Inhaltsstoffe

Abgesehen vom höheren Pflegegehalt der Öle und weiteren Ingredienzen können durch die Vermeidung von Wasser auch andere unvorteilhafte Inhaltsstoffe vermieden werden. Denn Wasser muss in kosmetischen Produkten immer in Kombination mit Emulgatoren, Bindemitteln und Konsistenzgebern verwendet werden. Öle und Wasser binden eben nicht automatisch. 

Waterless Beauty Produkte

Wasserfreie Klassiker wie feste Seifen gewinnen im Zuge der Waterless Beauty-Bewegung wieder an Nachfrage. Auch an der Entwicklung von Produkten in Pulverform wird im Zuge dieser Bewegung viel geforscht. Auf flüssige Produkte muss aber nicht vollkommen verzichtet werden. Der Wasseranteil kann auch mit anderen flüssigen und pflegenden Zutaten wie Aloeverasaft, straffendem Hyaluron oder pflegendem Mandelöl ersetzt werden. So entsteht eine weitaus reichhaltigere Konsistenz. 

Die Umwelt schützen mit wasserfreier Kosmetik

Meist können die Produkte nicht ganz wasserfrei gestaltet werden, da zur Herstellung und Lösung bestimmter Inhaltsstoffe Wasser benötigt wird. Trotzdem kann der Anteil im Endprodukt auf ein Minimum reduziert werden und somit nicht nur die Haut, sondern auch die Umwelt geschont werden. Nach Angaben des Weltwasserberichts der UNESCO hat sich die Weltbevölkerung im vergangenen Jahrhundert verdreifacht, der Wasserverbrauch jedoch versechsfacht. Da nur ein Prozent der Wasservorräte auf unserem blauen Planeten zugängliches Süßwasser ist, wird Wasser in Zukunft immer knapper werden. Vor allem die Kosmetikindustrie ist nun am Zuge, mit innovativen Formulierungen Wasser zu sparen. 

Verpackungsmüll vermeiden und CO2 sparen

Neben Wasser können auch Emissionen und Verpackungsmüll eingespart werden. Festes Material kann leichter und komprimierter in biologisch abbaubares Material wie Papier verpackt werden. So können nicht nur Verpackungsmüll, sondern auch Emissionen, die beim Transport entstehen, eingespart werden. Die Waterless Beauty-Bewegung ist nicht nur ein simpler Trend, sondern die Zukunft der Beautyindustrie. 

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