Sanfte Haarentfernung mit Sugaring: So geht's - séduction Magazin
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Körperpflege

Sanfte Haarentfernung mit Sugaring: So geht’s

Von Online Redaktion 18/10/2022
Credit: unsplash
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Waxen, Rasieren, Epilieren, Enthaarungscreme – mittlerweile gibt es unzählige Möglichkeiten für die Haarentfernung zuhause. Besonders schonend und dazu nachhaltig ist Sugaring. séduction klärt auf. 

Was ist Sugaring und wo kommt es her?

Der Begriff Sugaring beschreibt die Entfernung von Körperbehaarung mit einer speziellen Zuckerpaste. Der Ursprung dieser Technik liegt im Orient. Bereits zu Zeiten Kleopatras wurden die Eigenschaften von Zuckerpaste entdeckt und dessen Potential für Haarentfernung genutzt. Bis heute wird die traditionelle Art der Haarentfernung im Orient vollzogen und zelebriert. Die Zuckerpaste ist auch bekannt unter dem Begriff Halawa – nicht zu verwechseln mit der Süßspeise Halva – und bedeutet so viel wie süß. 

Warum Sugaring eine gute Alternative ist

Sugaring ist eine Haarentfernungs-Alternative, die für Ihre Haut und auch für den Planeten besonders schonend ist. Kaltwachsstreifen und Plastikrasierer, Rasierklingen und Enthaarungscremes produzieren sehr viel Verpackungsmüll und sind schädlich für die Umwelt. Waxen und Epilieren mag etwas nachhaltiger sein, ist dafür aber relativ schmerzhaft und kann besonders empfindliche Haut stark reizen. Wenn Sie auf Nachhaltigkeit setzen und schmerzhafte und kostspielige Behandlungsmethoden vermeiden möchten, sollten Sie Sugaring eine Chance geben. Mittlerweile gibt es zahlreiche Beauty-Studios, die Behandlungen mit Sugaring anbieten. Um sich mit der ungewohnten Methode vertraut zu machen, sind professionelle Behandlungen mit Halawa geeignet. Sie können die Zuckerpasten-Behandlung aber auch zu Hause ausprobieren.

Haarentfernung mit Zucker – so geht’s

Die Zuckerpaste für Sugaring besteht ausschließlich aus natürlichen Zutaten und lässt sich zu Hause herstellen. Alles, was Sie brauchen, sind 300 Gramm Zucker, 100 Milliliter Zitronensaft und 100 Milliliter Wasser.

Zubereitung:

  1. Lassen Sie den Zucker auf niedriger Hitze langsam in einem Topf schmelzen.
  2. Geben Sie nach und nach das Wasser und den Zitronensaft hinzu, bis die Mischung Blasen wirft.
  3. Sobald Blasen entstehen, nehmen Sie den Topf vom Herd. Rühren Sie so lange, bis die Blasen verschwinden. 
  4. Wiederholen Sie diesen Vorgang immer wieder, bis eine klebrige Zuckermasse entsteht. 
  5. Beobachten Sie genau, wann Sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben. Ist die Masse brüchig, ist sie zu hart geworden. In diesem Fall können Sie das Halawa mit etwas Zitronensaft retten.
  6. Geben Sie etwas der Masse in ein Glas Wasser. Wenn sich die Paste auflöst, ist sie noch zu flüssig und muss weiter aufkochen.

Wenn Sie Zuckerpaste ausgekühlt ist, sollte Sie einer Knetmasse gleichen, die sich formen lässt. Die Masse wird ähnlich wie Warmwachs mit einem Löffel auf die gereinigte Haut aufgetragen und anschließend in Wuchsrichtung ruckartig abgezogen. Die restliche Paste können Sie in einem Gefäß aufbewahren und zu einem späteren Zeitpunkt verwenden. 

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