Was Sie gegen Besenreiser tun können - séduction Magazin
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Körperpflege

Was Sie gegen Besenreiser tun können

Von Redaktion 24/09/2020
Credit: Stocksy
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Wie ein Reisigbesen überziehen sie in feinen Linien die Beine, Gesichts- und Brustpartien von zahlreichen Frauen. Besenreiser sind winzige Krampfäderchen, die direkt unter der obersten Hautschicht liegen und meist bläulich durch die Haut schimmern. 

séduction erklärt, wie Besenreiser entstehen und was Sie dagegen tun können.

So entstehen Besenreiser

Besenreiser sind erblich veranlagt und treten meist im Laufe des Lebens durch eine Bindegewebsschwäche auf. Diese führt dazu, dass die Venenwände ausleiern. Das Blut wird dann weniger effektiv weiterbefördert und versackt. So kommt es zu einem Rückstau in den kleinsten Venen, was eine rötliche oder bläuliche Verfärbung nach sich zieht. Die Durchblutung wird in der Regel jedoch nicht gestört, da die größeren Venen noch intakt sind. Medizinisch gesehen müssen die verschlackten Äderchen also nicht entfernt werden. 

So können Besenreiser entfernt werden

Trotzdem sind Besenreiser häufig nicht schön anzusehen. Vor allem im Gesicht führen die blauen Verfärbungen nicht gerade zu einer Stärkung des Selbstbewusstseins. Zum Glück gibt es Therapiemöglichkeiten. Venenspezialisten können zum einen einen Verödungsprozess namens Sklerosierung durchführen. Dabei wird ein Mittel in die betroffenen Venen gegeben, durch welches die Venenwände verkleben und nicht mehr durchblutet werden. Die Äderchen werden infolgedessen langsam vom Körper abgebaut und verblassen nach einigen Wochen. Zum anderen können Besenreiser auch durch eine Lasertherapie verödet werden. Beide Therapiemöglichkeiten müssen in mehreren Behandlungsschritten angewendet werden und erfordern im Nachhinein für eine Weile das Tragen von Kompressionsstrümpfen. Außerdem können die Behandlungen eine bräunliche Verfärbung der Haut nach sich ziehen. 

Besenreisern vorbeugen

Die Entstehung von Besenreisern kann nicht verhindert werden. Trotzdem kann man das Fortschreiten von Krampfadern durch einen venenfreundlichen Lebensstil verlangsamen. 

  • Tragen Sie keine zu enge Kleidung und verzichten Sie weitestgehend auf hohe Schuhe. 
  • Wer lange sitzen oder stehen muss, sollte sich regelmäßig kurz bewegen oder wenigstens Ferse und Fußspitze im Wechsel auf und ab bewegen. 
  • Außerdem sollten Sie die Beine öfter mal hochlegen. 
  • Achten Sie auf einen gesunden Lebensstil. Gesunde Ernährung, ein normales Körpergewicht und der Blutdruck sind Faktoren mit erheblichem Einfluss auf die Venengesundheit. Wenn Sie Bluthochdruck haben, sollten Sie diesen behandeln lassen, da er zu einer Überlastung der Venen führen kann. 
  • Falls Sie schon in jungen Jahren eine Bindegewebsschwäche haben, sollten Sie ihre Haut und Venen mit Stützstrümpfen unterstützen. 
  • Außerdem hilft es, die Beine nach dem Waschen nochmal kurz kalt abzuduschen. Bei Kälte ziehen sich die Venen zusammen und das Blut fließt besser zum Herz. 

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