Lion Astroclock: Himmelsmechanik bei Chanel  - séduction Magazin Germany
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Lion Astroclock: Himmelsmechanik bei Chanel 

Von Jan Lehmhaus 28/04/2023
Credit: PR
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Chanel verbindet Feinuhrmacherei und Interieur-Design in der „Lion Astroclock“.

Auf der „Watches and Wonders“ ist Chanel nicht etwa ein Fremdkörper, sondern längst auch als Anbieter feiner Uhren etabliert. Zusammen mit der Rolex-Schwester Tudor ist das Haus an dem Werke-Produzenten Kenissi beteiligt, wo unter anderem die mechanischen Kaliber für die „J12“ und elegant skelettierte Werke für die „Boyfriend“ entstehen. Für die Tischuhr, die Chanel jetzt in Genf präsentierte, entwickelte allerdings ein anderer Spezialist den Antrieb. Die „Lion Astroclock“ steht in schöner Tradition der Großuhren, an denen schon vor Jahrhunderten Geschmack wie Bildung der Hausherren abzulesen waren. Oftmals standen sie, ausgestattet mit staunenswerter Technik und kunsthandwerklichen Finessen, im Mittelpunkt der Salons, deren Einrichtung und Dekoration genauestens auf die Wirkung der Uhr abgestimmt waren.

Im Zeichen des Löwen

Die „Lion Astroclock“ ist limitiert und kostet 390.000 Euro; Credit: PR

In diesem Jahr hat sich Chanels Uhren-Designer Arnaud Chastaingt den Sternenhimmel als Leitmotiv genommen und lässt es auf den neuen Modellen ordentlich funkeln, zeigte schwarzweiße Keramik – „J12“, die, in einer Box aufgereiht, den Ablauf einer Sonnenfinsternis abbilden – und wohl als „Gesamtkunstwerk“ von einem Sammler erworben wurden. Und auch die „Boyfriend Cyberdata“ hat astronomischen Bezug: Die elektronischen „Schaltkreise“, zu denen die Brillanten auf dem Zifferblatt verbunden sind, erinnern an die frühen Computer des Space Age. Keine Kollektion kommt ohne Reverenz an die Unternehmensgründerin Gabrielle Chanel aus. Und echte Kenner ihrer Geschichte werden auf den ersten Blick erkennen, wem die „Astroclock“ gewidmet ist. Steht doch im Fuß ein Löwe, das Sternzeichen Chanels. Und die Diamanten um die zentrale schwarze Sphäre bilden die entsprechende Planeten-Konstellation. Auf die aktuelle Zeit weist ein ebenfalls diamantenbesetzter Komet hin. Das kräftige Uhrwerk baut L’Epée. Von Hand aufgezogen, läuft es acht Tage lang, präzise wie … Himmelskörper.