Cashewbutter und Tahin: Konkurrenz zur Erdnussbutter - séduction Magazin
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Ernährungstipps

Cashewbutter und Tahin: Konkurrenz zur Erdnussbutter

Von Redaktion 05/05/2020
Credit: Stocksy
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Reich an Ballaststoffen und pflanzlichem Eiweiß und damit eine perfekte Alternative für Veganer: Erdnussbutter kann mit wertvollen Nährstoffen punkten. In Amerika als Peanutbutter bekannt, wurde sie in den letzten Jahren auch in Deutschland immer populärer. Aber was können eigentlich ihre Pendants, wie Cashew- oder Sesampaste?

séduction nimmt diese zwei Varianten mal genauer unter die Lupe und zeigt Ihnen, warum sie das Zeug dazu haben, die Erdnussbutter abzulösen.

Cashewbutter

Die Cashewbutter kommt zwar bei weitem nicht an die Popularität von Erdnussbutter ran, ist aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Im Großen und Ganzen haben Erdnuss- und Cashewbutter vergleichbare Nährwerte, wenn es um den gesamten Kalorien- und Fettgehalt geht. Cashewbutter hat aber deutlich mehr ungesättigte Fette. Diese gesunden Fette steigern die Herzgesundheit. Während die Erdnussbutter mehr Proteine enthält, punktet ihr Vergleichsobjekt mit einer höheren Anzahl an Kohlenhydraten. Diese liefern dem Körper besonders schnell Energie. Egal für welche Variante Sie sich entschieden, beide enthalten eine Menge wichtiger Vitamine und Mineralstoffe. Vitamin E beispielsweise stärkt das Immunsystem und Magnesium ist gut für die Knochen. Was Cashewnüsse aber einzigartig macht, ist das in ihnen enthaltene L-Tryptophan. Das ist eine Aminosäure, die für die Synthese von Serotonin verantwortlich ist. Kurz gesagt: Cashews wirken stimmungsaufhellend.

Sesampaste (Tahin)

Anders als die Nussbutter wird Tahin nicht aus Nüssen, sondern aus Sesamkernen gewonnen. Tahin kommt aus der arabischen Küche. Es gibt zwei Varianten der Sesampaste: Die hellere Paste aus geschälten Sesamsamen und die dunklere Paste, in der ungeschälte Samen verarbeitet werden. In der Schale sind Bitterstoffe enthalten, weshalb die dunkle Sesampaste auch etwas herber im Geschmack ist. Die Nährwerte sind auch hier sehr ähnlich zur Nussbutter. Sesamsamen bestehen hauptsächlich aus Fett. Aber zu 90 % aus ungesättigten Fettsäuren, wie Linolsäure. Diese Fettsäure reguliert den Wasserhaushalt unserer Haut. Neben Vitaminen und Mineralstoffen ist in Tahin vor allem Selen enthalten. Dieser Stoff stärkt das Immunsystem, wirkt antioxidativ und sorgt dafür, dass unsere Schilddrüse normal funktionieren kann.

Wie werden Samen- und Nusscremes hergestellt?

In vielen Supermarktregalen reihen sich einige Varianten der Nusscremes und Samenpasten – die meisten davon enthalten aber große Mengen an Zucker und anderen Zusatzstoffen. Diese machen das gesunde Mousse leider schnell zur versteckten Zuckerfalle. Sie können das ganz leicht vermeiden, denn eine gesunde Cashewbutter enthält nichts weiter als Cashewnüsse und eine gesunde Sesampaste nichts weiter als Sesamsamen. Diese müssen zuerst angeröstet werden. Alles weitere erledigt der Mixer. Es wird zwar einige Minuten dauern, aber am Ende erhält man bei beiden Varianten eine cremige Konsistenz. Im Frühstück kann sowohl die Cashewbutter als auch Tahin das Porridge schön cremig machen. In Kombination mit Banane und Apfel kann es Heißhungerattacken stoppen – perfekt also für den süße Gelüste zwischendurch.

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