Gesund und schlank: So geht 16:8 Fasten - séduction Magazin
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Gesund und schlank: So geht 16:8 Fasten

Von Katja Dreissigacker 19/04/2020
Credit: iStock
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Acht Stunden essen und dann wieder 16 Stunden pausieren. Kaum ein Ernährungstrend hat in den letzten Jahren so viele Fans gefunden.

séduction erklärt, was man dabei beachten muss und warum diese Art des Intervallfastens so gesund ist.

Das Prinzip

In 16 Stunden des Tages darf nichts gegessen werden, da wird gefastet. Die Nahrungsaufnahme beschränkt sich auf die restlichen acht Stunden. Ob man mit den Mahlzeiten am Morgen beginnt oder das Frühstück ausfallen lässt und mit dem Lunch startet, ist egal. Selbst wenn man am späten Abend mal ein Essen mit Freunden oder Geschäftspartnern hat, ist das kein Problem. Man macht danach einfach wieder 16 Stunden Pause. Und genau deshalb ist diese Art des Intervallfastens auch im Alltag so praktikabel. Man muss nur ein paar Dinge beachten: Wer in den acht Stunden alles isst, was er sonst über den ganzen Tag verteilt zu sich nimmt, wird nicht viel von seiner Ernährungsumstellung haben. Wichtig ist, dass zwischen den Mahlzeiten vier bis fünf Stunden liegen. Außerdem sollte die letzte Mahlzeit nicht direkt vor dem Zubettgehen stattfinden, weil darunter die Schlafqualität leidet. Der Körper ist dann zu sehr mit der Verdauung beschäftigt, als dass er sich auf seine Regeneration konzentrieren könnte.

Die Vorteile

Unser Körper ist den 16:8-Rhythmus gewöhnt. Schon zu Urzeiten waren unsere Vorfahren von einer erfolgreichen Jagd abhängig und hungerten, wenn nötig, über mehrere Tage. Und das hilft uns, schon nach wenigen Tagen in diese Intervalle zu kommen. Die tägliche Fastenperiode sorgt dafür, dass der Körper vom Kohlenhydrat- in den Fettstoffwechsel kommt. Hören wir auf zu essen, simuliert das dem Körper eine Art Mangelzustand. Er schaltet seine Energiegewinnung um und nutzt dafür Fettreserven. Deshalb kann man mit dem 16:8 Fasten auch abnehmen, ohne das der gefürchtete Jo-Jo-Effekt eintritt. Laut Studien an Mäusen soll diese Art des Intervallfastens auch vor Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch Demenz schützen. Für den Menschen gibt es bislang keine aussagekräftigen Studien. Fest steht aber, dass regelmäßiges, phasenweises Fasten der Gesundheit gut tut. Der Körper entgiftet, Blutdruck, Blutzucker, Cholesterin- und Entzündungswerte verbessern sich. Selbst die Haut bekommt einen stärkeren, natürlichen Glow.

Einsteiger-Tipps:

  1. Um Hungerlöcher und Heißhunger im Kern zu ersticken, kann man in der Fastenphase soviel Wasser und Tee trinken, wie man möchte. Auch warme Brühe ist erlaubt, die aber in Maßen.
  2. Wer abnehmen möchte, sollte Kohlenhydrate meiden. Sie werden vom Körper in Zucker umgewandelt, was den Fettstoffwechsel bremst.
  3. Kurz vor der letzten Mahlzeit des Tages ist ein 30-Minuten-Workout ideal.
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