Saftkur: Alles was Sie über den Health-Trend wissen müssen - séduction Magazin
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Saftkur: Alles was Sie über den Health-Trend wissen müssen

Von Redaktion 15/05/2020
Credit: Stocksy
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Hollywoodstars wie Gwyneth Paltrow oder Supermodel Heidi Klum schwören darauf. Die Rede ist von Juice Cleanse, hierzulande als Saftkur bekannt. Sie gilt als besonders gesund und soll das Hautbild verbessern. Aber ist der Trend wirklich so gesund?

séduction erklärt, was die Saftkur mit Ihrem Körper macht und ob sie sich wirklich lohnt?

Wie funktioniert eine Saftkur?

Bei der Saftkur geht es darum, über einen bestimmten Zeitraum neben ausreichend Wasser ausschließlich rohes Obst und Gemüse in Form von kaltgepressten Säften zu sich zu nehmen. Erlaubt sind auch ungesalzene Gemüsebrühe und ungesüßter Kräutertee. Im Abstand von zwei Stunden werden über den Tag verteilt sechs Säfte getrunken. In jedem Saft stecken um die zwei Kilogramm Obst und Gemüse.

Vorbereitung ist alles!

Bevor man mit einer Saftkur startet, ist es sehr wichtig den Körper darauf vorzubereiten. Wie macht man das am besten? Eine Woche vor der eigentlichen Kur sollten Sie auf tierische Produkte, Weizenmehl, Industriezucker, Alkohol, Kaffee und Nikotin verzichten. Dadurch sollen lästige Heißhungerattacken während der Kur ausbleiben. Grundsätzlich bieten verschiedene Anbieter unterschiedlich lange Programme an. Meistens kann man zwischen dem 3-, 5-, 7- und 10-Tagesprogramm wählen. Für Neulinge, die die Kur zum ersten Mal ausprobieren, wird empfohlen, erstmal mit einer 3-Tages Kur zu starten. Fortgeschrittene können die Kur auch über Wochen durchziehen und dabei langsam wieder mit pflanzlichen Lebensmitteln die Ernährung ergänzen. Länger als 21 Tage sollte man diesen Saft-Detox allerdings nicht machen, da sonst eine Gefahr der Übersäuerung besteht. 

Wieso ist es so gesund?

Durch den hohen Anteil an Gemüse und Obst, der in den einzelnen Säften enthalten ist, wird der Körper mit einer hohen Menge an Nährstoffen, Pflanzenstoffen und Vitaminen versorgt. In der alltäglichen Ernährung kann das in Form von fester Nahrung oft nicht gewährleistet werden. Ein großer Pluspunkt dieser Detox-Kur ist auch, dass der Körper von innen entgiftet wird. Nieren, Darm, Leber und das Lymphsystem profitieren davon. Außerdem soll die Saftkur den Stoffwechsel ankurbeln. Besonders beliebter Nebeneffekt bei den Hollywoodstars ist neben einer frischer und reiner aussehenden Haut auch der Blick auf die Waage. Es können nämlich während der Kur schon so einige Kilos purzeln.

Für wen ist eine Saftkur geeignet?

Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene eine Saftkur ausprobieren. Sollten Sie unter Krankheiten wie Diabetes oder ähnlichem leiden, wird empfohlen das vorher mit einem Arzt abzuklären und dann unter ärztlicher Aufsicht mit der Kur zu starten. Sollten währenddessen Beschwerden irgendeiner Form auftreten, sollte unverzüglich abgebrochen werden. 

Tipps für nach der Saftkur

Um den bekannten Jojo-Effekt zu vermeiden, ist es besonders wichtig, nach der Saftkur nicht sofort wieder in alten Muster zu verfallen, sondern den Körper langsam wieder an feste Nahrung heranzuführen. Das Ziel eines solchen Detox ist es nämlich, nicht nur kurzfristig seinem Körper etwas Gutes zu tun, sondern auf lange Zeit einen positiven Effekt zu erzielen. Idealerweise sollte man nach der Kur eine gesündere Ernährungsweise anstreben. 

Die Qualität ist entscheidend

Ganz so kostengünstig gestaltet sich diese Detox-Kur allerdings nicht. Anbieter wie Frankjuice oder Kale&Me bieten das Einstiegspaket der 3-Tages Kur zu einem Preis von ca. 80 € an. Wenn Sie einen Entsafter zuhause haben, können sich auch für die selfmade-Variante entscheiden. Bei beiden Varianten sollten Sie darauf achten, dass keine Zusatzstoffe vorhanden sind, sondern die Säfte rein natürlich, im besten Fall aus Bio-Obst- und Gemüse hergestellt werden. 

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