Glutenfreie Ernährung: Nur ein Mythos oder wirklich besser für die Haut? - séduction Magazin
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Ernährungstipps

Glutenfreie Ernährung: Nur ein Mythos oder wirklich besser für die Haut?

Von Redaktion 05/05/2020
Credit: Stocksy
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Die Versuchungen lauern überall: Ein leckeres Croissant zum Frühstück, mittags einen Bulgursalat oder doch lieber Pasta mit Pesto? Die Liste ist sehr lang und vermeintlich gar nicht immer so ungesund: Gluten steckt in zahlreichen Lebensmitteln, die wir täglich bedenkenlos zu uns nehmen.

Aber immer öfter verzichten nicht nur Menschen mit Unverträglichkeiten auf Gluten.

Was heißt es genau, auf Gluten in der Ernährung zu verzichten?

Neben den offensichtlichen Lebensmitteln wie zum Beispiel Brot, Nudeln, Gries, Hafer oder Gebäck steckt Gluten auch oft in Produkten, bei denen wir es nicht vermuten. Denn das Klebereiweiß wird oft in Fertigprodukten und Konserven jeder Art verwendet. Generell gilt die Regel: Je mehr ein Produkt beim Kauf bereits verarbeitet ist, je höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Gluten enthalten ist. Das kommt daher, dass von der Lebensmittelindustrie gerne Gerstenmalz als Süßungsmittel eingesetzt wird und auch zugesetzte Aromen glutenhaltig sein können.

Ohne Gluten muss nicht unbedingt gesünder sein

Dass glutenfreie Ernährung als so viel gesünder wahrgenommen wird, hat damit zu tun, dass man hauptsächlich auf verarbeitete Produkte verzichtet und deswegen frischer und regionaler kocht. Mehr Obst, Gemüse, unverarbeitete Nüsse, natürliche Milchprodukte und nur ausgewählte Süßigkeiten. Nachteil: Gleichzeitig verzichten Menschen in diesem Rahmen aber zum Beispiel auch auf Vollkornprodukte. Diese enthalten aber jede Menge wichtige Nährstoffe, die unser Körper braucht.

Auswirkungen auf die Haut

Für Menschen, die Gluten nachgewiesen nicht vertragen, führt Gluten zu Entzündungen der Dünndarmschleimhaut. Ein gereizter Darm macht sich bekanntlich oft über die Haut bemerkbar. Denn wenn mehr Giftstoffe als gewohnt über den Darm in den Körper gelangen, besteht ein erhöhter Entgiftungsbedarf über die Haut. Da kann es dazu kommen, dass sich Hautzellen schnell entzünden, mehr Talg produziert wird und dadurch Pickel und Reizungen entstehen.

Die richtige Balance

Wer regelmäßig Beschwerden nach der Aufnahme von glutenhaltigen Lebensmitteln hat, sollte sich natürlich untersuchen lassen und eine glutenfreie Ernährung ausprobieren. Auch bei regelmäßigen Hautbeschwerden lohnt sich der Versuch, auf Gluten zu verzichten. Ansonsten gilt es die Balance zu halten und nicht die wichtigen Nährstoffe zu vergessen, die manche glutenhaltigen Lebensmittel liefern. Vor allem dürfen wir auch nicht vergessen, dass ein leckeres Stück Kuchen in der Sonne auch Seele und Gemüt gut tut!

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