Ernährungstipps

Jackfrucht: Das Super-Food aus den Tropen

Von Redaktion 02/06/2020
Credit: Stocksy
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Das Geburtsland der Jackfrucht liegt zwar in Südindien, dennoch hat die Delikatesse seit mehreren Jahren auch hier in Europa den Status eines Super-Foods erreicht.

séduction zeigt, warum die tropische Frucht als Geheimtipp für Veganer und Vegetarier gilt und was sie noch alles zu bieten hat. 

Süß und herzhaft genießbar

Die Jackfrucht kommt ursprünglich aus Südindien, man findet sie aber in fast ganz Süd- und Südostasien. Die Früchte wachsen an den Stämmen des gleichnamigen Jackfruchtbaums und können bis zu 40 Kilogramm schwer werden. Sie gehören deshalb auch unter der schwersten Baumfrüchten der Welt bekannt. Eine Mischung aus Banane und Ananas: So soll das Super-Food aus den Tropen schmecken. Viele fragen sich jetzt sicherlich, wie so etwas als Fleischersatz dienen soll. Ganz einfach, die Jackfrucht ist im Gegensatz zu anderem Obst nicht nur im reifen Zustand genießbar, sondern auch unreif eine echte Delikatesse. Wenn das Äußere der Frucht grün gefärbt ist, im Inneren das Fruchtfleisch weiß und geschmacksneutral ist, können Sie sicher sein, dass es sich um eine unreife Jackfrucht handelt. Verarbeitet kann man sie in Asia- oder Bio-Läden kaufen und als Alternative zu Geschnetzeltem oder Hackfleisch und als veganes „Pulled Pork“ servieren. Dadurch dass sie geschmacksneutral ist, nimmt die Frucht besonders leicht Gewürze und Marinaden an und kann so nach Belieben verfeinert werden. In reifem Zustand ist die Schale der gelb-bräunlich gefärbt und das Innere hellgelb bis gold. Die Jackfrucht schmeckt dann süß und passt perfekt in einen Obstsalat und ins Früchstücksmüsli. 

Vielfältige Nährstoffquelle

Egal ob als süßes Obst oder als herzhafte Fleischalternative: Die Jackfrucht bietet jede Menge Nährstoffe. Nicht umsonst gilt sie auch in vielen Teilen Asiens als Grundnahrungsmittel. Sie verfügt über 15 Gramm Ballaststoffe auf 100 Gramm, hält also lange satt, und ist reich an Magnesium, das gut für unser Nervensystem und die Muskeln ist. Kalzium stärkt die Knochen und hemmt den Knochenabbau. Eisen als Unterstützer bei der Blutbildung ist im Fruchtfleisch der Jackfrucht allerdings nicht in erwähnenswerten Mengen vorhanden, dafür umso mehr in den Kernen. Und auch diese lassen sich problemlos verzehren. Gekocht erinnern sie stark an Esskastanien, in der Pfanne angebraten und gesalzen sind sie ein gesunder Snack für zwischendurch und in Indien wird aus den Kernen sogar Mehl für das dort berühmte Fladenbrot hergestellt. 

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