Ernährungstipps

Müdemacher Moon Milk

Von Pia Scheiblhuber 01/09/2020
Credit: Stocksy
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Ein Glas heiße Milch war bereits Omas Tipp für ein schlafförderndes Betthupferl. Ein neuer Trend ist inspiriert von dieser Weisheit, die wir aus Kindertagen kennen: Moon Milk.

Perfekt aufgeschäumte Milch in Patellfarben mit einem Topping aus einem Gewürzpuder und Blütenblättern – die Moon Milk ist definitiv instagrammable. Doch was steckt in dem Trend-Getränk, dass es zu einem Einschlaf-Helfer wird?

Ayurvedische Gute-Nacht-Milch

Bei der Moon Milk handelt es sich um eine ayurvedische Gute-Nacht-Milch. Laut ayurvedischer Kunde kann Milch den Organismus beruhigen und die Doshas (Energiemuster) Vata und Pitta, also wichtige körperliche und geistige Funktionen, in ein Gleichgewicht bringen. Wichtige Voraussetzung, damit die Milch diese Aufgabe erfüllen kann, ist, dass sie warm ist.

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Milch mit Müdemacher-Potential

Wem das zu unwissenschaftlich erscheint, der sollte sich folgenden Fact vergegenwärtigen: Milch beinhaltet die aromatische Aminosäure Tryptophan. Diese fördert das Einschlafen, da es der Körper in das Schlafhormon Melatonin umwandelt. Dem Körper wird so Müdigkeit signalisiert. Dieses natürliche Müdemacher-Potential der Milch wird in der Moon Milk durch weitere Zutaten, allen voran Gewürzen, erhöht.

Zutaten: Milch, Honig und Gewürze

Die Hauptbestandteile der Mondmilch, die je nach Belieben unterschiedlich verwendet werden können, sind: entzündungshemmender, antibakterieller Honig, Zimt (wirkt antioxidativ), stressreduzierende Muskatnuss und Adaptogene, aslo ayurvedische Naturprodukte mit ausgleichender Wirkung. Hierzu zählen Ashwaganda (Schlafbeere), Reishi (Pilz der Unsterblichkeit) und Tulsi (heiliges Basilikum). Die Zutatenliste kann beliebig erweitert werden, z.B. um Agavensirup, Kardamom oder Kurkuma.

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Super simpel: die Zubereitung von Moon Milk

Die Zubereitung der Moon Milk ist ganz einfach: Milch erwärmen, Honig und Gewürze hinzufügen und anschließend alles aufschäumen. Für eine bläuliche Moon Milk können Sie blaues Schmetterlingspulver oder Spirulina-Pulver (aus Süßwasseralgen) hinzufügen. Dann aber nicht nochmals aufschäumen, sondern sofort genießen. Noch hübscher wird das Mondmilch-Vergnügen mit einem Hauch Lavendelblüten.

Nur echte Milch macht richtig müde

Natürlich kann die Mondmilch auch mit pflanzlichen Milchalternativen zubereitet werden – nur wird dann der Müdemacher-Effekt geringer ausfallen. Denn der müdigkeitsfördernde Stoff Tryptophan ist nur in normaler Mich enthalten.

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