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Ernährungstipps

So kurbeln Sie Ihren Stoffwechsel an

Von Pia Scheiblhuber 19/07/2020
Credit: Stocksy
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Der Stoffwechsel ist ein entscheidender Indikator für unser Wohlbefinden. Bei dem einen ist er träge, andere fühlen sich dank eines gesunden Metabolismus super fit. Doch wovon hängt ein guter Stoffwechsel ab und wie kann man ihn in Schwung bringen?

Beim Stoffwechsel handelt es sich um die Gesamtheit der biochemischen Vorgänge, die in den Zellen ablaufen. Dazu gehören eine Menge Aufgaben: Nährstoffe müssen aufgeschlüsselt, Energie bereitgestellt und Abfallstoffe aus dem Organismus transportiert werden. Die Verdauung ist dabei lediglich die Vorstufe der eigentlichen Metabolismus-Aktivitäten. Es gibt auch nicht nur einen Stoffwechsel, man unterscheidet beispielsweise zwischen Glukose-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel.

Guter Stoffwechsel wichtig, um abnehmen und Gewicht halten zu können

Das Hormon- und Nervensystem steuern den Stoffwechsel, das wichtigste Organ dieser Vorgänge ist die Leber. In der Regel weist eine Schilddrüsenunterfunktion auf einen langsamen, eine Schilddrüsenüberfunktion auf einen hohen Stoffwechsel hin. Letztendlich ist ein guter Metabolismus Grundvoraussetzung, um leichter abnehmen und das Gewicht halten zu können.

5 Tipps für einen besseren Stoffwechsel

  • Guter, gesunder Schlaf

Ein gesunder Metabolismus beginnt im Schlaf, wobei vor allem die ersten Stunden der Nachtruhe ausschlaggebend sind. Ein zusammenhängender, tiefer Schlaf ist in dieser Phase besonders wichtig. Zu wenig und schlechter Schlaf hingegen erhöht den Blutzuckerspiegel. Zudem wird das Hungerhormon Ghrelin angeregt und gleichzeitig das Sättigungshormon Leptin gehemmt. Ähnliches gilt für Stress.

  • Viel trinken

Es ist der einfachste aber auch wichtigste Ernährungs- und Beauty-Tipp: Viel Wasser trinken. Das gilt auch, wenn man seinen Stoffwechseln ankurbeln möchte. Am besten nimmt man über den Tag verteilt mindestens zwei Liter Wasser und ungesüßten Tee zu sich. Kaltes Wasser regt den Metabolismus zusätzlich an, da der Körper mehr Energie auswenden muss, um es auf Körpertemperatur zu bringen. Grüner Tee kann die Fettverbrennung übrigens um zirka zehn bis 15 Prozent erhöhen. Auch Kaffee kann in Maßen positive Effekte erzielen.

  • Protein- und ballaststoffreiche Ernährung

Für Eiweiß braucht der Körper sehr viel zusätzliche Energie, um sie zu verdauen und zu verarbeiten, sogar mehr als die Proteine selbst liefern. Der sogenannte TEF (Thermic Effect of Food) ist daher besonders hoch. So können eiweißreiche Nahrungsmittel den Stoffwechsel um bis zu 30 Prozent erhöhen und verhindern den Abbau von Muskelmasse. Auch ballaststoffreiche Ernährung wie Vollkornbrot und Hülsenfrüchte oder die in Obst und Gemüse enthaltenen löslichen Ballaststoffe sind vorteilhaft. Scharfe Lebensmittel einen Hitze- und Schärfereiz hervor, der sie – ab einer bestimmten Menge – zu richtigen Fatburnern macht: z.B. Cayennepfeffer, Chili, Ingwer, Kurkuma.

  • Mahlzeiten: öfter aber kleiner

Probieren Sie einmal, über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen zu essen anstatt drei großer Hauptmahlzeiten. So ist der TEF langanhaltender, der Körper wird mehr dazu angeregt, Energie aufzuwenden. Natürlich sollten Sie nicht ständig snacken, aber kleinere, gesunde, kalorienarme Mahlzeiten sind definitiv großen, schweren Mahlzeiten vorzuziehen.

  • Regelmäßige Sporteinheiten

Last but not least wirkt sich auch die sportliche Aktivität auf den Stoffwechsel aus. Durch Sport jeglicher Art wird der Grundumsatz erhöht. Wer sich eine gute Muskelmasse antrainiert, verbraucht sogar im Ruhezustand mehr Energie. Deshalb ist Krafttraining besonders wichtig, doch auch Cardiotrainings sind sehr zu empfehlen. Als toller Fettverbrenner gilt z.B. HIIT (High Intensitiy Interval Training).

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