Raus aus dem Nachmittagstief: Vier gesunde Kaffee-Alternativen - séduction Magazin
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Raus aus dem Nachmittagstief: Vier gesunde Kaffee-Alternativen

Von Katja Dreissigacker 28/03/2020
Credit: Stocksy
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Wer am Schreibtisch arbeitet oder seinen Tag mit langen Meetings verbringt, kann ein Lied davon singen: Irgendwann nach dem Mittagessen übermannt uns bleierne Müdigkeit. Auf einen Schlag fällt es schwer, die Augen offen zu halten und der Wunsch nach Kaffee wird immer stärker.

Grund dafür ist unter anderem ein höherer Energieverbrauch unseres Körpers während der Verdauung. Der Magen-Darm-Trakt muss stärker durchblutet werden, weshalb Gehirn und Muskulatur in dieser Zeit weniger vom sauerstoffreichen Blut bekommen. Doch Kaffee ist jetzt nicht das Allheilmittel. Probieren Sie doch mal eine dieser gesunden Alternative als Wachmacher aus.

Schwarzer Tee

Auch hier dient wie beim Kaffee das Koffein als Wachmacher. Allerdings wirkt es langsamer, dafür aber deutlich länger, weil aufgrund der enthaltenen Aminosäuren und Gerbstoffe das Koffein erst nach und nach abgegeben wird. Vitamin B und Kalium kurbeln zusätzlich den Kreislauf an. Tipp: Schwarzen Tee nicht länger als drei Minuten ziehen lassen. Sonst schmeckt er bitter und die muntermachende Wirkung geht verloren.

Mate Tee

Auch in Mate Tee steckt Koffein, das ebenso wie beim Schwarzen Tee eher langsam freigesetzt wird. Trinkt man ein oder zwei Tassen direkt nach dem Mittagessen, schafft man den Arbeitsnachmittag völlig problemlos. Vorteil: Mate ist magenfreundlicher als Kaffee. Nachteil: Der süß-säuerliche Geschmack ist etwas gewöhnungsbedürftig, kann aber mit etwas Honig verfeinert werden.

Weizengrassaft

An diese Powerdosis muss man sich zwar langsam heranwagen, um Magenproblemen vorzubeugen, aber der Nährstoffgehalt ist es wert: Weizengras enthält Eisen, Kalzium, Magnesium, sowie Vitamin C, E und B1. Trinkt man das Pulver in Wasser oder einen Shake eingerührt in kleinen Schlucken, wird man schnell wieder wach.

Guarana

Den stärksten Koffein-Lieferanten kennen die meisten wahrscheinlich als wichtigste Zutat von Energy-Drinks. Man kann das etwas bitter schmeckende Pulver aber auch in ein Glas Saft einrühren und es direkt nach dem Mittagessen trinken. Auch hier entfaltet sich die Wirkung erst nach einer gewissen Zeit, hält dafür aber lange an. Achtung: Trinkt man zu viel davon, können Nebenwirkungen wie Herzrasen, Kopfschmerzen oder Durchfall auftreten.

Matcha Tee

Im Unterschied zu anderen Teesorten, werden die Matchablätter nicht aufgebrüht, sondern zermahlen und dann erst mit Wasser aufgegossen. Dadurch enthält der hochdosierte Grüntee mehr Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Bitterstoffe. Die Wirkung setzt aufgrund der enthaltenen Aminosäuren und Gerbstoffe etwas zeitverzögert ein. Aber dafür hält auch hier der Hallo-Wach-Effekt länger an.

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