Inhaltsstoffe-ABC Teil XIII: Moringa - séduction Magazin
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Inhaltsstoffe-ABC Teil XIII: Moringa

Von Redaktion 06/04/2020
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Moringa: Vitalstoff-Bombe und antioxidatives Multitalent

„Wunderbaum“, „Baum des Lebens“ oder auch „Meerettichbaum“: Das Namens-Repertoire des Moringa-Baums ist vielfältig. Ebenso umfangreich sind auch die Bereiche, in denen das Öl dieses höchst nährstoffreichen Gewächses in Sachen Beauty zum Einsatz kommt.

Die Liste der in den Moringa-Blättern enthaltenen Nährstoffen ist beeindruckend: Vitamin A,B und C, Magnesium, Eisen, Zink, Kalzium, Folsäure und Natrium sind nur einige jener Stoffe, die in besonders hoher Dichte vorkommen.

Moringa enthält außergewöhnlich hohe Mengen des Pflanzenhormons Zeatin, das auf den Zellteilungsprozess einwirkt. Es wird vermutet, dass Zeatin der Grund ist, weshalb der Moringabaum sehr schnell wachsen kann. Diese Eigenschaft macht man sich nun verstärkt auch in der Kosmetik zunutze, indem Produkte mit Moringa-Öl, das aus den dreieckigen Samen des Baumes gewonnen wird, angereichert werden. Das darin enthaltene Zeatin soll einen positiven Effekt auf die stete Erneuerung der Bindegewebszellen erzielen.

Der Einsatz des Moringa-Öls hat eine lange Tradition in der ayurvedischen Medizin, wo man bereits über die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung Bescheid wusste und somit Moringa bei Hautentzündungen und Ausschlägen einsetzte. Moringa befindet sich heute dank ihrer den Heilungsprozess unterstützenden Eigenschaft in Pflegeprodukten gegen Hautunreinheiten. Darüber hinaus verfügt die Pflanze über antioxidative Kräfte, die freie Radikale bekämpft und somit die Hautalterung und Faltenneubildung verlangsamen kann. Auch bei den Ägyptern, Griechen und Römern fand Moringa Verwendung und zwar bei der Parfumherstellung. Zurecht, ist Moringa-Öl doch ein gutes Trägermittel von Blütendüften. Es kann auch als Geruchsneutralisierer fungieren, da es unangenehme Hautgerüche aufnimmt. Kein Wunder also, dass es noch heute als Bestandteil von Deodorants und Parfums beliebt ist.

Moringaöl kann auch in der Küche für spannende Abwechslung sorgen. So kann das vitaminstoffreiche Multitalent auch von innen wirken und aufgrund seines hohen Eisenanteils insbesondere die Ernährung von Vegetariern und Veganern bereichern. Und nebenbei soll auch die Kollagenbildung angekurbelt, leichte Hautirritationen gemindert und Haare und Nägel gestärkt werden. Wahrlich ein kleines Wunder…

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