Vitamine: Warum sie so wichtig sind - séduction Magazin
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Vitamine: Warum sie so wichtig sind

Von Katja Dreissigacker 05/04/2020
Credit: Unsplash
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Der Name verrät es eigentlich schon, denn das lateinische Wort „vita“ bedeutet Leben. Vitamine sind für den Körper essenziell und lebensnotwendig. Wie unsere Knochen, brauchen auch Blut, Augen, Haut, Nerven und Organe Vitamine um gut funktionieren zu können und gesund zu bleiben.

Die Krux: Mit Ausnahme von Vitamin D kann der Körper Vitamine nur in geringen Mengen selbst produzieren oder herstellen.

Lebenswichtige Vitamine

Insgesamt gibt es 13 Vitamine plus Provitamine, die man auch als Vitaminvorstufen bezeichnet, weil sie vom Körper in Vitamine umgewandelt werden können. Sie steuern biochemische Prozesse, schützen uns vor Umweltgiften und sind maßgeblich am Aufbau von Hormonen, Enzymen und Blutkörperchen beteiligt. Nehmen wir Kohlenhydrate zu uns, werden sie von Vitaminen in Energie umgewandelt.

Die wichtigsten Vitamine auf einen Blick:

  • Vitamin A kann der Körper aus sekundären Pflanzenstoffen bilden, die zum Beispiel in roten Paprikas oder Karotten enthalten sind.
  • B-Vitamine sind essentiell für den Stoffwechsel, weil sie aktivierend wirken. Bei einem Mangel nimmt die Leistungsfähigkeit ab.
  • Vitamin C ist mitverantwortlich für ein gutes Immunsystem. Zitrusfrüchte und Beeren sind die idealen Lieferanten.
  • Vitamin D ist auch als Sonnenvitamin bekannt, weil der Körper es durch UV-Strahlung auf der Haut selbst bilden kann. Ein Mangel führt zu Knochenproblemen, frühzeitig erkennt man ihn an überhandnehmender Müdigkeit und Antriebslosigkeit.
  • Vitamin E schöpft der Körper etwa aus Milchprodukten, Ölen und Nüssen. Es wirkt antioxidativ, schützt uns vor freien Radikalen und ist außerdem für die Verdauung wichtig.

Zwei Gruppen: fettlösliche und wasserlösliche Vitamine

Unterschieden wird in zwei Gruppen: die fettlöslichen und die wasserlöslichen Vitamine. Die Vitamine A, D, E und K werden über den Darm aufgenommen und zählen zu den fettlöslichen, die der Körper im Fettgewebe und in der Leber speichert. Nehmen wir zu viel davon zu uns, entsteht eine Überdosis. Anders verhält es sich bei den wasserlöslichen wie Vitamin C, die der Körper nicht speichern kann. Bei einem Übermaß scheidet sie der Körper automatisch wieder aus.

Faustregel für den Vitaminhaushalt: täglich fünf Portionen Obst und Gemüse

Wie viel wir von jedem einzelnen Vitamin brauchen, ist gar nicht so leicht zu sagen, hängt vom Geschlecht und Alter ab, aber auch ob man viel Stress hat oder aktuell krank ist. Laut Ernährungsexperten besteht keine Gefahr für einen Mangel, wenn man täglich fünf Portionen Obst und Gemüse isst, Milch- und Vollkornprodukte zu sich nimmt, sowie Fisch, Nüsse und pflanzliche Öle. Weil das im Alltag gar nicht so leicht ist, kann hier mit Nahrungsergänzungsmitteln nachgeholfen werden. Wer alles richtig machen möchte, sollte das unter ärztlicher Aufsicht tun. Vor allem, weil fettlösliche Vitamine eben auch überdosiert werden können.

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