Pasta mal anders: Gesunde Alternativen zu Nudeln - séduction Magazin
Werbung
Ernährungstipps

Pasta mal anders: Gesunde Alternativen zu Nudeln

Von Patrick Vogel 26/01/2022
Credit: Pexels
O

Ob Penne, Makkaroni oder Spaghetti – Pasta in seinen unterschiedlichsten Formen ist das Leibgericht vieler Deutscher. Bei regelmäßigem Verzehr schlagen die Nudeln aber schnell auf Gesundheit und Gewicht. Glücklicherweise werden gesündere Alternativen immer beliebter.  

Seien Sie mal ehrlich – wie oft in der Woche landet Pasta bei Ihnen zum Dinner auf dem Teller? Die kalorienreichen Nudeln sind schnell und einfach zubereitet und deshalb für viele von uns zu einem Comfort Food geworden, mit dem wir unseren Hunger gerne regelmäßig stillen. Seinen Konsum sollte man aber einschränken, besonders wenn man Hartweizengrieß und nicht Vollkornvarianten bevorzugt. Letztlich ist es so: die italienische Nationalspeise wird wegen ihrem hohen Kohlenhydratgehalt schneller vom menschlichen Körper verdaut. Im Magen werden die Kohlenhydrate zu Zucker aufgespalten, das treibt den Blutzuckerspiegel in die Höhe und setzt Energie frei. Verbrauchen wird diese Energie nicht, wird sie in unerwünschte Kilos umgewandelt.

Wer nicht genug von Pasta bekommen kann, aber bewusster leben möchte, sollte diese Alternativen probieren:

Pasta mit Spiralschneider

Gemüsenudeln können beispielsweise ein perfekter Ersatz in einer Pasta sein. Die bekanntesten Nudeln dieser Art sind auch Zucchini hergestellt und werden Zoodles genannt. Aber auch Möhren, Süßkartoffeln, Kohlrabi, Rettich, Kürbis oder Rote Beete eignen sich zur Weiterverarbeitung. Dafür brauchen Sie nur einen Sprialschneider. Das Kitchen Gadget schneidet das Gemüse nämlich schon in die ideale Spaghetti-Form. Das beste an der Alternative: Sie können die Nudeln roh essen, kurz in Salzwasser garen oder anbraten. Wie schmecken die Gemüsenudeln am besten? Wir finden als Spaghetti aglio e olio.

Made in Asia

Die japanische Küche ist bekannt dafür leicht und gesund zu sein, das gilt auch für viele Nudelarten des Landes. Besonders proteinreich sind beispielsweise die sogenannten Soba Nudeln aus Buchweizenmehl, die sowohl kalt als auch warm gegessen werden. 100 Gramm enthalten um die 99 Kalorien. Noch gesünder sind die sogenannten Shirataki oder Konjak Nudeln, die aus der Knolle der Teufelszunge bestehen. Sie enthalten zu einem Großteil Wasser und sind deshalb kalorienarm. Low-Carb-Fans, die einen Ersatz suchen sollten Shirataki auf alle Fälle ausprobieren.

Direkt aus dem Supermarkt – Pasta aus Hülsenfrüchten  

Kichererbsen, Linsen, Erbsen oder Bohnen – Pasta aus Hülsenfrüchten, meistens Spirelli, werden mittlerweile auch in Supermärkten und Discountern vertrieben. Gesund ist dieser Nudelersatz definitiv. Sie enthalten weder Geschmacksverstärker noch Süßungsmittel, aber dafür umso mehr gesunde Inhaltsstoffe wie pflanzliches Eiweiß und sättigende Ballaststoffe. Der Blutzuckerspiegel bleibt somit konstant und Heißhungerattacken, wie man sie oft nach Weizennudeln erlebt, bleiben aus.