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Homeoffice: Frische Luft für zwischendurch

Von Pia Scheiblhuber 26/03/2020
Credit: stocksy
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Mittlerweile haben wir uns an die Situation gewöhnt: Homeoffice auf unbestimmte Zeit. Privates wie Berufliches spielt sich zuhause ab, das Haus verlassen wir nur selten. Das führt ausgerechnet im Frühling zu einer bizarren Situation: Der größte Teil unserer Aktivitäten findet drinnen statt. Doch sollte man auch im Homeoffice darauf achten, genug frische Luft abzubekommen.

Denn die nach und nach immer stickiger werdende Luft im Homeoffice kann vielerlei Folgen haben: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, schlechte Laune, was sich auch negativ auf Motivation und Produktivität niederschlägt. séduction liefert ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie Frischluftpausen in den Homeoffice-Alltag integrieren können.

Vor Arbeitsbeginn

Auf dem täglichen Weg zur Arbeit bewegt man sich normalerweise einige Minuten an der frischen Luft. Doch nun muss man nicht mehr das Haus verlassen, um den Arbeitsplatz zu erreichen. Dabei kann man schnell einmal vergessen, sich mit einer Portion Frischluft vor Arbeitsbeginn zu versorgen. Diese alltägliche Erfrischung sollte im Homeoffice keinesfalls übersprungen werden. Planen Sie am besten zehn Minuten vor oder nach dem Frühstück ein, um kurz auf Balkon oder Terrasse zu relaxen – oder stellen Sie sich einfach ans offene Fenster und atmen Sie tief durch. Denn die morgendlichen Sonnenstrahlen oder aber auch die kühle Luft, die man auf der Haut spürt, helfen dabei, Energie zu tanken und sowohl Körper als auch Geist bewusst zu aktivieren. Dabei schließen Sie am besten für einen Moment die Augen und konzentrieren sich auf Ihren Atem. Das beruhigt, stärkt und gibt mentale Kraft für den anstehenden Arbeitstag.

Lüften zwischendurch

Doch auch für zwischendurch sollte man Frischluftphasen einplanen und zwar vormittags und nachmittags. Am besten setzt man sich hierfür genaue Uhrzeit fest, damit die Belüftung des Homeoffice zu einem Ritual wird. Das Lüften könnten Sie an bestimmte Gewohnheiten knüpfen, zum Beispiel an eine Routineaufgabe, die Sie jeden Tag erledigen müssen. Oder Sie öffnen das Fenster jedes Mal, wenn Sie kurz in die Küche gehen, um sich etwas zu trinken zu holen.

In der Mittagspause und am Ende des Arbeitstages

Im Allgemeinen können Sie die Mittagspause nutzen, um Ihren Büroraum ausgiebig zu durchlüften. Doch nicht nur ihr Homeoffice wird mit Frischluft versorgt werden, auch Sie sollten die Pause nutzen, um sich eine frische Brise um die Nase wehen zu lassen. Wie wäre es mit einem Mittagessen auf Balkon oder Terrasse? Oder mit einem kurzen Spaziergang in der Nachbarschaft? In Zeiten, wo man den Aufenthalt in der Öffentlichkeit einschränken soll und man die Innenstadt tunlichst meiden sollte, sind die infrage kommenden Routen zugegebenermaßen eingeschränkt. Dafür können Sie Ihre Wohngegend besser erkunden und beim Spazieren mehr auf kleine Details in Ihrer Umgebung achten, die Ihnen sonst nicht auffallen. Auch nach getaner Arbeit bietet es sich an, den Frischlufttank aufzufüllen, bei einer Yoga-Session auf der Terrasse, beim Blumengießen auf dem Balkon oder einem Telefonat mit einem guten Freund, während man sich aus dem offenen Fenster lehnt und den Sonnenuntergang betrachtet. 

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