Fitness Tipps

Meditieren für Einsteiger: Darauf sollten Sie achten

Von Pia Scheiblhuber 16/05/2020
Credit: Stocksy
V

Vor allem in stressigen und unsicheren Zeiten brauchen wir beruhigende Anker in unserem Leben. Nur, wenn man sich bewusst Zeit für sich nimmt, kann unnötiger Stress vermieden werden. Das funktioniert besonders gut mit einer entspannenden Meditation. Da Tolle daran: Man braucht nur sich selbst und einen ruhigen Ort.

Ziel des Meditierens ist es, die Aufmerksamkeit zu bündeln sowie den Geist zu fokussieren und zu beruhigen, um letztendlich Stress reduzieren zu können. Wie Sie das als Einsteiger am besten erreichen, fasst séduction hier kurz zusammen.

Bevor es losgeht:

  • Den passenden Ort finden: Nur wenn man von äußerer Stille umgeben ist, kann man auch zur inneren Ruhe finden. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich für Ihre Meditation einen ruhigen, für Sie besonders angenehmen Ort ohne störende Faktoren suchen. Das kann auch natürlich auch auf dem Balkon oder im Garten sein.
  • Richtig sitzen: Als Einsteiger meditiert man am besten im Sitzen. Der oft mit Schwierigkeiten verbundene Lotussitz ist dabei kein Muss, Sie können sich auch in den Schneider- oder Fersensitz setzen, je nachdem, wobei Sie sich am wohlsten fühlen. Achten Sie darauf, Ihren Rücken gerade zu halten, den Kopf aufzurichten und die Schultern zu entspannen. Sie sitzen fest mit beiden Sitzhöckern auf der Yogamatte und lassen Ihre Hände locker in den Schoß fallen.  
  • Wecker stellen: Vor allem als Meditations-Neuling hat man meist kein gutes Zeitgefühl. Deshalb lohnt es sich, einen Wecker für die Dauer der Meditation zu stellen. Fangen Sie mit 10 Minuten an und steigern Sie die Dauer jede Woche um 5 Minuten.

Einfache Meditationsübungen:

  • Konzentration auf die Atmung: Atmen Sie tief durch die Nase ein und durch den Mund aus. Wiederholen Sie diese Alternation 5 Mal. Atmen Sie anschließend nur durch die Nase und konzentrieren Sie sich dabei rein auf den Atemfluss. Wichtig ist, dabei auf ganz natürliche Weise in den Bauch zu atmen: Beim Einatmen wölbt er sich, beim Ausatmen flacht er ab.
  • Mantra verinnerlichen: Es muss keinesfalls das typische „Om“ sein. Denken Sie daran, was Sie die letzten Tage viel beschäftigt hat oder überlegen Sie sich einen Satz, der Sie motiviert und geistig bestärkt oder auch besonders gut beruhigt. Das ist nun Ihr persönliches Mantra, das Sie, während Sie ruhig weiteratmen, mit geschlossenen Augen entweder in Ihrem Kopf wiederholen oder laut mit unterschiedlicher Stimmintensität aufsagen. Das kann am Anfang befremdlich wirken, ist aber sehr wirkungsvoll.
  • Konzentration auf die Sinne: Fokussieren Sie sich immer auf einen Sinn. Beginnen Sie zum Beispiel, die Geräusche Ihrer Umgebung bewusst wahrzunehmen. Welche Gefühle lösen Sie in Ihnen aus? Konzentrieren Sie sich anschließend nacheinander auf Ihren Tast- und Geschmackssinn, das Riechen und Sehen.
Werbung