Fitness Tipps

Warmup und Cooldown für den Homeoffice-Tag

Von Pia Scheiblhuber 18/03/2020
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Eine schnelle Dusche, rein in die Klamotten, ein flottes Frühstück, raus aus dem Haus und rein ins Auto, in die Bahn oder rauf aufs Fahrrad. Der oft hektische morgendliche Ablauf hat sich nun für einige, die vom Homeoffice aus arbeiten, stark verändert. Der Arbeitswegs fällt weg, der Arbeitsplatz befindet sich neben dem Bett, am Küchentisch oder im Wohnzimmer. Doch diese Situation kann auch verhängnisvoll sein: Denn ein beachtlicher Teil der täglichen Bewegung fällt somit weg.

Wie könnte nun diese routinemäßige Bewegung ersetzt werden? séduction liefert Ihnen Warmup- und Cooldown-Ideen für das Arbeiten im Homeoffice.

Warmup: Yoga und Treppenlaufen

Zum Start in den Homeoffice-Tag gönnen Sie sich am besten ein gesundes Frühstück, keine Frage. Aber auch etwas Bewegung. Passend zum Frühlingsmorgen vielleicht in Form von drei bis fünf Yogaübungen, um den Tag zu begrüßen?  Als Einstieg kann eine kleine Meditationseinheit Körper und Geist in Einklang bringen. Danach würden sich einfache Yogaübungen wie der Baum, der herabschauende Hund, das Krokodil, der Krieger und die Vierfüßler-Übung Katze-Kuh anbieten. Diese Übungen stretchen, aktivieren die Muskeln und können Verspannungen lösen. Perfekt also, um den Folgen der vom Sitzen geprägten Arbeit am Computer entgegenzuwirken. Auch Yogaanfänger können diese einfachen Übungen anhand von Anleitungen im Internet leicht durchführen. Dabei sollte man aber unbedingt auf die Ratschläge zu einer schonenden Ausführung achten. An die Yoga-Session schließt sich eine kleine Cardio-Einheit, bei der Ausdauer gefordert und die Fettverbrennung angekurbelt wird. In der Wohnung bzw. im Wohnhaus lässt sich das wohl am besten durch Treppenlaufen umsetzen. Fünf Minuten das Treppenhaus hoch und runter laufen macht so richtig wach und frisch und natürlich fit. Danach eine kurze Dusche und ran an den PC.

Cooldown: Old school-Fitness und Frühjahrsputz

Für die Fitnesseinheit am Abend kann man es etwas entspannter angehen lassen. Kräftigungs- und Stretchübungen sind sehr wichtig nach einem langen Arbeitstag, an dem man sehr lange am selben Platz verweilt, ohne in der Pause einen kleinen Spaziergang zu unternehmen – auch wenn es nur bis zum nächstgelegenen Café ist – wie man es ja sonst gewohnt ist. Inspirationen für Afterwork-Workout kann man sich von ganz einfachen Fitnessübungen holen, die man auch „old school“ bezeichnen könnte, von ihrer Wirkung aber nicht eingebüßt haben. Die Rede ist von den klassischen Übungen wie Kniebeugen, Sit-ups und Rumpfrotationen im Stehen, die man ganz einfach sofort nach getaner Arbeit neben dem Homeoffice-Schreibtisch vollziehen kann. Platz braucht man dazu nur sehr wenig, wie’s funktioniert, weiß auch (fast) jeder; hier können auch Video-Tutorials Abhilfe schaffen. So simpel und so effektiv sind kaum andere Fitnessübungen. Mit Hanteln oder gefüllten Wasserflaschen können auch Bi- und Trizeps trainiert werden. Zum Cooldown-Ausklang kann man sich ja in die nächste Arbeit stürzen, die Hausarbeit und mit Schwung, Elan und der Lieblingsmusik den Boden wischen, staubsaugen, den Balkon auf ein sommerliches Level trimmen… Hört sich zwar unoriginell an, wenn Sie aber dieses Warmup- und Cooldown-Ritual jeden Tag durchführen, tun Sie nicht nur Ihrem Körper etwas Gutes, sondern auch Ihrer Wohnung, die Ihnen ein blitzsauberes Arbeitsumfeld schafft!

Credit: istock

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