Kaputte Haare – gesund pflegen oder abschneiden? - séduction Magazin
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Haarpflege

Kaputte Haare – gesund pflegen oder abschneiden?

Von Online Redaktion 21/04/2021
Credit: Pexels
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Starke, glanzvolle und gesunde Haare sind der Traum jeder Frau. Allerdings ist oftmals genau das Gegenteil der Fall und die Haare sind eher stumpf, trocken und leiden unter Spliss. Die meisten hängen jedoch an jedem Zentimeter Ihrer Mähne und möchten diese nur widerwillig abschneiden. Doch wie kommt es überhaupt so weit und ab wann ist der Griff zur Schere unvermeidbar? séduction klärt auf.

So entsteht geschädigtes Haar

Glanzlos, brüchig und kraftlos, das sind die häufigsten Anzeichen für kaputtes und geschädigtes Haar. Oft sind es kleine Fehler, die sich in die Haarroutine eingeschlichen haben und ihnen alles andere als gut tun. Kennt man die Probleme, ist die Lösung nicht mehr weit. Deswegen sollten Sie folgende Dinge so selten wie möglich machen, oder am besten vollkommen darauf verzichten: Wenn Sie Ihre Haare toupieren, bringen Sie die Struktur stark durcheinander und gehen das Risiko von Spliss und Haarbrüchen ein. Der Grund liegt darin, dass die natürlichen Fasern aufrauen und die Haarproteine dadurch stark beschädigt werden. Die gleichen Folgen bringen auch starkes Bürsten und das Trockenrubbeln der Haare mit sich. Aber auch straffe Frisuren, wie ein strenger Pferdeschwanz, setzen die Haarfollikel einer starken Spannung aus und führen zu Haarbruch und Haarausfall.

Viele machen auch den Fehler die Haare im nassen Zustand zu kämmen. Da die Haare in diesem Zustand allerdings besonders anfällig sind und das Ziehen an Ihnen zu Haarbruch führt, sollten sie erst im trockenen Zustand gekämmt werden. Auch beim Haarstyling mit heißen Geräten, wie Gätteisen und Lockenstab, trocknen die Haare aus und es können Haarschäden entstehen. Ebenfalls sind schädliche Chemikalien in Haarpflegeprodukten dafür verantwortlich, dass die Haare starke Schäden erleiden. Die Haare dünnen mit der Zeit immer mehr aus und es droht Haarausfall. Des weiteren sind Anspannung, Stress, schlechte Ernährung sowie chlorhaltiges Wasser ebenfalls Faktoren, die Sie vermeiden sollten wenn Ihr Haare bereits angegriffen ist.

Haare gesund pflegen

Viele möchten trotz kaputter Haare ihre Mähne nicht abschneiden. Dann ist allerdings die Pflege der Haare noch entscheidender, um diese wieder zu stärken. Grundsätzlich gilt, dass feine Haare mehr Proteine benötigen und dicke Haare mehr Fett. Auch ein Haaröl sollte nach der Haarwäsche in die Spitzen gegeben werden, damit diese sich nicht zu stark an der Kleidung aufreiben können. Beachten Sie, die Haare nicht mehr als drei mal pro Woche mit einem geeigneten Shampoo und einem Conditioner zu waschen und einmal wöchentlich eine Maske zu verwenden. Zum Trocknen der Haare ist ein Mikrofasertuch ideal. Es gibt ihnen den benötigten Schutz und strapaziert die schon ohnehin geschädigten Haare nicht noch weiter. Falls die Haare doch mal schneller trocknen müssen, dann Föhnen Sie ausschließlich mit Hitzeschutz und einer guten Haarbürste auf niedriger Temperaturstufe.

Wann ist der Griff zur Schere unvermeidbar?

Wenn die Haare nun trotzdem noch stumpf und glanzlos aussehen sowie oben am Kopf abbrechen oder sogar ausfallen, ist es empfehlenswert sie abzuschneiden. Trotzdem sollten Sie auch anschließend auf die Pflege achten, damit die Haare kräftig und gesund nachwachsen können. Damit es in zukünftig auch nicht mehr so weit kommen muss, ist ein regelmäßiger Gang zum Spitzen schneiden sinnvoll. Denn die erste Folge von kaputten Haaren ist oftmals Spliss. Wen dieser nicht abgeschnitten wird, arbeitet er sich immer weiter nach oben und die Haare werden dünn und unregelmäßig. So verliert man am Ende sogar mehr Haare, als wenn die Spitzen regelmäßig abgeschnitten werden.

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