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Fitness Tipps

Barre-Workout: Training an der Ballettstange

Von Redaktion 20/11/2020
Credit: Stocksy
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Ballett ist wohl eine der meist unterschätzten Sportarten, denn wer als erstes an süße, rosafarbene Tutus und ein bisschen Gehüpfte denkt, der liegt gewaltig falsch. Durch Topmodels und Stars in Hollywood, wie Romee Strijd und Candice Swanepoel, ist Barre zum echten Trend geworden. Aber auch in Deutschland ist das vom Ballett inspirierte Barre-Workout kein Neuling, immerhin gehört es zu einem echt harten Krafttraining. 

séduction nimmt den Trendsport unter die Lupe. 

Gezieltes Ganzkörper-Training

Ein Barre-Workout vereint Bewegungen aus dem Ballett, die Kraft von Pilates und Dehnübungen aus dem Yoga zu einem gezielten Ganzkörper-Workout. Der Begriff kommt aus dem französischen und steht für Stange, denn ein Teil des Workouts wird an einer klassischen Ballettstange ausgeführt. Diese soll helfen, das Gleichgewicht zu halten, während eine bestimmte Muskelgruppe des Körpers unter Spannung gehalten wird. Der andere Teil des Workouts setzt sich aus Bodenübungen zusammen. Trainiert wird barfuß (optional: rutschfeste Socken) mit Fokus auf den gesamten Ober- und Unterkörper. Um die Intensität zu steigern, können Hilfsmittel wie Gummibänder, Gymnastikbälle oder leichte Gewichte eingesetzt werden. Das Ziel ist es, die Tiefenmuskulatur effektiv zu beanspruchen, indem die Übungen konzentriert und mit vielen Wiederholungen ausgeführt werden. Es wird Ihre Muskeln brennen lassen!

Cardio und Toning Einheiten

Dank der Vielzahl an Übungen findet jeder das passende für sich und seinen Körper: Wer eher die Ausdauer trainieren will, der kann mit Cardio Einheiten seine Fettverbrennung ankurbeln und ordentlich die Kalorien purzeln lassen – auf einem Low-Impact-Niveau versteht sich. Denn anders als bei HIIT Workouts, ist eine Barre Stunde eher statisch, mit dem Fokus auf kleinen Bewegungen, die den Muskel maximal auslasten. Gezielte Toning-Übungen sollen den ganzen Körper lang und straff formen. Dabei werden die Muskeln definiert, ohne sie aufzupumpen. 

Die Vorteile von Barre

  • Barre verbessert die Haltung, da mit Kraftübungen besonders die Schulter und die gesamte Rückenpartie beansprucht wird
  • Beine und Po kommen natürlich auch nicht zu kurz. Durch statische Halteübungen wird die Beinmuskulatur maximal ausgelastet. Unsere Gesäßmuskulatur ist dabei aber noch wichtiger, denn gezielte Übungen zaubern nicht nur einen straffen Po, sondern stärken den gesamten Beckenboden. Dadurch sollen Verspannungen und Druckstellen im Rücken, den Knien und den Hüften gelockert werden
  • Barre stabilisiert den Rumpf: Bei Barre kommt es darauf an, den Körper optimal auszurichten, um das Beste aus dem Training rauszuholen. Um das Gleichgewicht zu generieren, werden beim Training die Bauchmuskeln besonders hart rangenommen
  • Durch Yoga-Elemente können ebenso Beweglichkeit und Flexibilität verbessert werden 

Das Tolle am Barre-Workout: Jeder kann mitmachen, sogar für Schwangere und Menschen mit körperlichen Beschwerden ist das Training prinzipiell geeignet. Sie sollten aber vorher immer Rücksprache mit einem Arzt halten. 

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