Fitness Tipps

Trail Running: Abseits des Asphalts

Von Redaktion 12/12/2020
Credit: Stocksy
T

Trail Running ist fast überall möglich, denn bei dieser Form des Laufens ist nur eines wichtig, es muss abseits der asphaltierten Straße geschehen. Im Gegensatz zu dem klassischen Laufen, geht es hierbei nicht um das Tempo oder die Streckenlänge, sondern um die Vielseitigkeit.

Nicht zu wissen welcher Weg als nächstes eingeschlagen wird, befreit den Kopf und regt zum Improvisieren an, denn gekennzeichnete Strecken bieten zwar Sicherheit, jedoch keine Freiheit. Aus diesem Grund ist das Laufen über Steine, Schlamm, Gras und Pfade so populär.

Der Weg ist das Ziel

Trail Running muss nicht auf Bergen stattfinden, aber positive Höhenmeter oder Hügel gehören dazu. Deswegen ist Konzentration und Vorsicht wichtig, denn im Gelände können schnell Hindernisse auftauchen die, wenn sie übersehen werden, zu Verletzungen führen könnten. Hierzu gehört auch die richtige Technik beim bergauf und bergab Laufen. Kleine Schritte, Armarbeit und der Auftritt mit dem Mittel- und Vorderfuß sind essentiell, um den Berg zu erklimmen. Geht es abwärts sollte zusätzlich darauf geachtet werden den Blick immer vorne zu halten, denn automatisch nimmt hier die Schnelligkeit und somit auch die Sturzgefahr zu. Das Wichtigste ist jedoch: die Natur zu erleben, die Sinne zu erweitern, den Kopf abzuschalten und die Abwechslung und Freiheit zu genießen.

Tipps für Anfänger

Vor allem wenn gerade erst mit dem Trail Running begonnen wurde, ist es wichtig sich Zeit zu lassen und nach Lust und Körpergefühl zu laufen. Damit man sich nicht verläuft, ist es von Vorteil ein Smartphone oder eine GPS-Uhr mit auf den Trail zu nehmen. Außerdem sollten Sie in spezielle Trailschuhe investieren, auch wenn erstmal sanft-profilierte Strecken gewählt werden sollten.

Trail Running geht auch im Winter

Nur weil es gerade kalt und eisig ist, muss nicht auf das Laufen im Gelände verzichtet werden. Jedoch ist es hier besonders wichtig den Trail gut zu analysieren und langsam zu laufen. Außerdem sollte auf warme und atmungsaktive Kleidung gesetzt werden, die Schuhe sollten ein stark ausgeprägtes Stollenprofil aufweisen und die Füße müssen, so lange wie möglich, warm und trocken gehalten werden. Das Aufwärmen sollten Sie sowohl im Sommer, als auch im Winter nie vergessen!

Werbung