Fitness Tipps

Hot Yoga: Das müssen Sie über den Fitnesstrend wissen

Von Patrick Vogel 24/09/2020
Credit: Stocksy
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Was hat es mit dem Yogastil auf sich, der innerhalb kürzester Zeit unzählige Celebrities begeistert hat? Mittlerweile gehört Hot Yoga wortwörtlich zu den heißesten Fitnesstrends. Alles wissenswerte über die Sportart lesen Sie hier. 

Hot Yoga, oder auch Bikram-Yoga, wurde nach Bikram Choudhury benannt, der den Yogastil verbreitet hat. Das Sportphänomen begeistert weltweit unzählige Menschen, doch warum? Liegt es vielleicht daran, dass wir bei diesem Yogastil so richtig ins Schwitzen geraten? Tatsächlich ist Bikram-Yoga weniger spirituell, aber dafür eher mit einem Cardio-Workout vergleichbar.  

Was ist Hot Yoga?

Hot Yoga basiert auf 26 klassischen Haltungen aus dem Hatha Yoga. Das Besondere an dem Stil sind aber die Rahmenbedingungen in denen Kurse dieser Art stattfinden: In der Regel wird der Trainingsraum auf eine Innentemperatur von 40 Grad aufgeheizt, die Lufttemperatur sollte ebenfalls bei circa 40 Prozent liegen. Auf den ersten Blick ein Horrorszenario für viele Yogafans, weil ein übliches Training in den meisten Fällen in einem klimatisierten Raum stattfindet. Diese Extrembedingungen halten aber einige Vorteile für Ihre Gesundheit und Ihren Körper bereit. 

Das sind die Benefits?

Vergleichbar mit Aufwärmübungen vor dem eigentlichen Sport, steigern Sie auch durch die hohe Raumtemperatur Ihre Flexibilität. Infolgedessen können Sie viele Yoga-Positionen besser und sicherer ausführen. Die Verletzungsgefahr sinkt erheblich. Darüber hinaus werden Sie beim Besuch eines Bikram-Kurses um einiges stärker schwitzen. Die körperliche Anstrengung und damit einhergehend auch der Detox-Effekt sind größer. Im Grunde schwitzen Sie sozusagen die Toxine in Ihrem Körper aus. 

Darauf müssen Sie achten 

Was für jedes Workout gilt, ist im besonderen Maße aber bei Hot Yoga notwendig: Trinken Sie genügend Wasser. Durch das übermäßige Schwitzen verlieren Sie viel Feuchtigkeit und Elektrolyte. Nicht selten kommt es deshalb auch zu Muskelkrämpfen oder sogar einem Kreislaufkollaps. Sollten Sie einen schwachen Kreislauf haben oder sogar Herz- oder Blutdruckprobleme, empfiehlt es sich im Vorfeld einen ärztlichen Rat einzuholen. So sind Sie auf der sicheren Seite.

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